Plotina
Unterkünfte in Plotina
Plotina verbindet Bergbaugeschichte mit der Geschichte eines Seeufers. Die Ortsgeschichte reicht vom Beginn des Bergwerks im Jahr 1936 bis zur Flutung von Anlagen 1993. Auch historische Orts- und Seenamen geben einen Einblick in die Entwicklung des Ortes.
Kurzfakten zu Plotina
- Das Bergwerk Plotina entstand 1936.
- 1993 wurden das Bergwerk „Kapitalnaya“ und die Schächte Nr. 1 und Nr. 2 geflutet.
- Bis 1955 wurden in den Bergwerken Tedino, Malinovaya Varakka und Plotina erste Schächte mit Tiefen von 30 bis 50 Metern angelegt. Zum Bergwerk Plotina gehörte die Schachtanlage „Kapitalnaya“.
- Als sehenswerte Orte werden das Ufer des Loukhskoye-Sees und die Ruinen der Mahl- und Aufbereitungsfabrik genannt.
Was erzählt die Bergbaugeschichte von Plotina?
Die Daten geben der Bergbaugeschichte einen zeitlichen Rahmen: Auf die Entstehung des Bergwerks 1936 folgten die ersten Schächte, die bis 1955 in den drei genannten Bergwerken angelegt wurden. Die Angabe von 30 bis 50 Metern bezieht sich auf diese Schächte insgesamt. Für Plotina ist außerdem die Zugehörigkeit der Schachtanlage „Kapitalnaya“ zum Bergwerk Plotina festgehalten.
Ein späterer Einschnitt folgte 1993, als das Bergwerk „Kapitalnaya“ und die Schächte Nr. 1 und Nr. 2 geflutet wurden. So lassen sich Gründung, Ausbau und Flutung als verschiedene Stationen der lokalen Bergbaugeschichte einordnen. Die Ruinen der Mahl- und Aufbereitungsfabrik ergänzen dieses Bild als eigenständiges Bergbauobjekt. Wenn Sie das Ufer oder die Ruinen in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie vorab die aktuelle Zugangssituation.
Welche Geschichte verbindet Plotina mit dem Seeufer?
Auch die Geschichte des Sees ist mit dem Jahr 1936 verbunden: Am Ufer des damaligen Sees Zasheyechnoye wurden Häuser gebaut. Das Dorf wurde zu jener Zeit Zasheek genannt; der See heißt heute Loukhskoye. Die früheren und heutigen Namen bezeichnen somit denselben See, während Zasheek der damalige Dorfname war.
Das Ufer des heutigen Loukhskoye-Sees gilt als sehenswert. Zusammen mit den Bergbauobjekten ergibt sich damit ein Ortsbild, in dem Seeufer und Bergbaugeschichte unterschiedliche Anknüpfungspunkte bieten. Für die Reiseplanung ist diese Unterscheidung hilfreich: Die genannten historischen Fakten beschreiben den Ort, während ein Besuch der Uferbereiche oder der Fabrikruinen von der aktuellen Zugangssituation abhängt.
Welche weiteren Themen bietet die Republik Karelien?
Über Plotina hinaus eröffnet die Republik Karelien weitere Themen für Natur- und Kulturinteressierte. Im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst eine Überblicksexkursion einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie einen Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Ein 1.000 Meter langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone. Für die Exkursion ist eine Dauer von 1 bis 1,5 Stunden angegeben; der Rundweg selbst ist nicht als geführt beschrieben. Prüfen Sie Bedingungen und Buchung vorab beim Betreiber.
Eine andere kulturelle Perspektive bietet das Museumsreservat „Kischi“: Unter freiem Himmel zeigt es 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur, darunter Kapellen, Häuser, Mühlen und Speicher. Besucher können außerdem das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und Bauernhäuser besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Diese regionalen Beispiele ergänzen Plotinas Bergbau- und Ortsgeschichte um Naturerlebnisse und Holzarchitektur in der Republik Karelien.
Weitere Reiseziele entdecken: Chkalovskiy.
FAQ
Wann entstand das Bergwerk Plotina?
Das Bergwerk Plotina entstand 1936. Bis 1955 wurden in den Bergwerken Tedino, Malinovaya Varakka und Plotina erste Schächte mit Tiefen von 30 bis 50 Metern angelegt.
Wie änderten sich die Namen des Sees und des Dorfes?
Der See hieß damals Zasheyechnoye und trägt heute den Namen Loukhskoye. Das Dorf wurde zu jener Zeit Zasheek genannt.
Welche Orte werden in Plotina als sehenswert genannt?
Genannt werden das Ufer des Loukhskoye-Sees und die Ruinen der Mahl- und Aufbereitungsfabrik. Prüfen Sie vor einer geplanten Besichtigung die aktuelle Zugangssituation.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loukhskiy rayon.