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Chupa: historische Anlegestelle, Museum und Gedenkorte

Unterkünfte in Chupa

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Eine historische Holz-Anlegestelle, das Museum „Valitov Stone“ und ein Gedenkort geben Chupa ein konkretes kulturhistorisches Profil. Die Ortsgeschichte reicht vom Bau der Murmanbahn bis zu den Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs.

Kurzfakten zu Chupa

Die mehr als 100 Jahre alte hölzerne Anlegestelle von Chupa stammt aus der Zeit vor der Revolution; ihr Bau begann 1915 während des Baus der Murmanbahn. Das historische und geologische Museum „Valitov Stone“ dient als Informations- und Tourismuszentrum. Im Zentrum von Chupa befindet sich ein Gedenkort mit den Gräbern zweier Piloten, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen.

Was erzählt die Anlegestelle über Chupa?

Der Bau der hölzernen Anlegestelle begann 1915, als zugleich die Murmanbahn gebaut wurde. Die Siedlung, die um die Anlegestelle entstand, erhielt nach ihr ihren Namen. Baugeschichte und Ortsname sind damit eng miteinander verbunden: Die Anlegestelle ist nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch Teil der Erklärung, wie Chupa zu seinem Namen kam. Ihr vorrevolutionäres Alter und der Beginn des Baus während der Bahnarbeiten ordnen sie in die frühe Geschichte der Siedlung ein.

Welche Themen behandelt das Museum „Valitov Stone“?

Das historische und geologische Museum „Valitov Stone“ verbindet seine Informations- und Tourismusfunktion mit einer Ausstellung zur Besiedlung und Erschließung der Küste der Kandalakscha-Bucht. Der dargestellte Zeitraum reicht vom Äneolithikum bis zur Gegenwart. So stehen die lange Entwicklung der Küste und die Geologie der Gegend gemeinsam im Mittelpunkt.

Zu den Ausstellungsthemen gehören Mineralien und Gesteine von der Küste der Kandalakscha-Bucht, die Geschichte des Moskauer Glases und die Gewinnung keramischer Rohstoffe in der Umgebung von Chupa. Die Sammlungen und Exponate wurden bei Expeditionen des KRPO „Basin Council of the North Karelia Coast“ zusammengetragen. Projektpartner, private Eigentümer und Heimatforscher übergaben sie dem Museum. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, klären Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.

Was erinnert der Gedenkort im Zentrum?

Zu dem Gedenkort im Zentrum von Chupa gehören die Gräber zweier Piloten, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen. Eine 1985 errichtete Stele trägt Gedenktafeln aus Gabbro-Diabas. Auf ihnen stehen die Namen von 79 Einwohnern Chupas, die an den Fronten des Zweiten Weltkriegs ums Leben kamen.

Am Ort der Wiederbestattung einer nach Chupa überführten Flugzeugbesatzung wurde außerdem ein Obelisk errichtet. Gräber, namentliche Erinnerung und Obelisk halten damit unterschiedliche Aspekte des Kriegsgedenkens in Chupa fest.

Welche weiteren Themen bietet die Republik Karelien?

Im übergeordneten Reiseziel Republik Karelien finden sich weitere, eigenständige Natur- und Kulturthemen. Im Naturschutzgebiet Kiwatsch umfasst eine Überblicksexkursion einen Spaziergang im Freien zum Wasserfall Kiwatsch sowie den Besuch der dendrologischen Sammlung und des Naturmuseums. Ein 1.000 m langer Rundweg führt durch ein Waldstück am Ufer der Suna nahe der Exkursionszone; die Exkursion dauert 1 bis 1,5 Stunden. Bedingungen und Buchung sollten Sie vorab mit dem Betreiber prüfen.

Auf der Insel Kischi zeigt das Museumsreservat 89 Denkmäler traditioneller Holzarchitektur. Dazu zählen alte Kapellen und Häuser, Mühlen, Speicher, Dreschscheunen und Trockengestelle. Besucher können das Innere der Kirche der Fürbitte der Gottesmutter und Bauernhäuser besichtigen; in den Häusern werden traditionelle bäuerliche Handwerke vorgeführt. Diese Beispiele beschreiben das übergeordnete Reiseziel Republik Karelien und sind eigenständige regionale Themen neben der Ortsgeschichte Chupas.

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FAQ

Warum ist die Anlegestelle für die Geschichte Chupas wichtig?

Ihr Bau begann 1915 während des Baus der Murmanbahn. Die Siedlung, die um sie entstand, erhielt nach der Anlegestelle ihren Namen.

Was zeigt das Museum „Valitov Stone“?

Die Ausstellung behandelt die Besiedlung und Erschließung der Küste der Kandalakscha-Bucht vom Äneolithikum bis zur Gegenwart. Zu ihren Themen zählen auch Gesteine und Mineralien, Moskauer Glas und keramische Rohstoffe aus der Umgebung von Chupa.

Woran erinnert der Gedenkort?

Er umfasst die Gräber zweier im Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommener Piloten, eine 1985 errichtete Stele mit den Namen von 79 gefallenen Einwohnern Chupas und einen Obelisken am Ort der Wiederbestattung einer nach Chupa überführten Flugzeugbesatzung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loukhsky District.