Zum Inhalt

Khidikus: Klosterarchitektur und Schluchtenblick

Unterkünfte in Khidikus

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Das Alanski-Mariä-Entschlafens-Kloster verbindet byzantinische Bergsteinarchitektur mit alten Wachtürmen; von einer Terrasse reicht der Blick über das Kurtatinskoe-Schluchtgebiet.

Kurzfakten zu Khidikus

Das Alanski-Mariä-Entschlafens-Männerkloster liegt im Dorf Khidikus. Es ist im byzantinischen Stil aus Bergstein erbaut; seine Bauweise ähnelt den mittelalterlichen Tempeln der Siedlung Nischni Archys in Karatschai-Tscherkessien. Zwei alte Wachtürme der Familie Gusow sind in den Komplex integriert und dienen heute als Glockenturm. Von einer Terrasse am Kloster bietet sich ein Panorama auf das gesamte Kurtatinskoe-Schluchtgebiet.

Was zeichnet die Klosteranlage aus?

Der Vergleich mit Nischni Archys gibt eine konkrete architektonische Einordnung: Er bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Bauweise mit den mittelalterlichen Tempeln dieser Siedlung. In Khidikus gehören außerdem zwei alte Wachtürme der Familie Gusow zum Klosterkomplex. Sie sind in die Anlage integriert und dienen heute als deren Glockenturm. So treffen die Klosterarchitektur und ältere Bauteile mit einer heutigen Funktion innerhalb des Komplexes aufeinander.

Eine steile Treppe führt zur Kirche des Klosters. Sie ist der Iwerischen Ikone der Gottesmutter geweiht. Die Treppe und die Widmung ergänzen die architektonischen Merkmale um zwei konkrete Details der Kirche: ihre Lage innerhalb der Anlage und ihren religiösen Bezug.

Welche historischen und landschaftlichen Eindrücke gibt es?

Von einer Terrasse am Kloster eröffnet sich der Blick auf das gesamte Kurtatinskoe-Schluchtgebiet. Eine andere historische Spur liegt im näheren Umfeld des Reiseziels: Eine Kapelle befindet sich fünf Kilometer vom Männerkloster entfernt. Dort wurde 600 Jahre lang die Iwerische Mozdok-Ikone der Gottesmutter aufbewahrt. Die Ikone war eine der bedeutendsten christlichen Reliquien des Nordkaukasus; das Original ging im vergangenen Jahrhundert verloren.

Welche regionalen Kontraste bietet die Republik Nordossetien–Alanien?

Ein kulturelles Beispiel im übergeordneten Reiseziel Republik Nordossetien–Alanien ist der Darghavs-Nekropolenkomplex im alten Dorf Dargavs, im gleichnamigen Tal und 42 Kilometer von Wladikawkas entfernt. Das Kulturdenkmal von föderaler Bedeutung umfasst 95 Grabkammerbauten verschiedener Typen aus der Zeit vom 14. Jahrhundert bis zum ersten Drittel des 19. Jahrhunderts. Seit 1978 ist der Komplex eine Zweigstelle des Nationalmuseums der Republik Nordossetien-Alanien. Seine Architektur und Bestattungsbräuche spiegeln die sozialökonomischen Verhältnisse und religiösen Vorstellungen der ossetischen Bevölkerung im späten Mittelalter wider. Damit stehen in der Region unterschiedliche kulturelle Themen nebeneinander: das Kloster in Khidikus und die Grabkammerbauten von Dargavs.

Eine landschaftliche Perspektive bietet der Weg zum Aussichtspunkt Shalagom. Er beginnt im Dorf Kharisdzhin und führt durch die Khilak-Schlucht bis zur Flur Shalagom. Am linken Hang der Schlucht lebt im Nordossetischen Naturschutzgebiet die größte lokale Population endemischer Ostkaukasischer Steinböcke; möglicherweise ist sie auch die größte in ganz Nordossetien. Vom Aussichtspunkt lassen sich die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum in den subalpinen und alpinen Höhenstufen des Bokovoy-Gebirges beobachten. Sichtungen sind nicht garantiert. So unterscheiden sich die regionalen Schwerpunkte klar: Dargavs steht für historische Grabkammerarchitektur, während der Weg nach Shalagom Schluchtenlandschaft und mögliche Tierbeobachtungen verbindet.

Weitere Reiseziele entdecken: Kussu, Vladikavkaz, Mozdok, Nizhniy Lars

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

FAQ

Wo liegt das Alanski-Mariä-Entschlafens-Männerkloster?

Das Männerkloster befindet sich im Dorf Khidikus.

Was ist an der Klosteranlage architektonisch besonders?

Das Kloster ist im byzantinischen Stil aus Bergstein erbaut und ähnelt in seiner Bauweise mittelalterlichen Tempeln der Siedlung Nischni Archys. Zwei alte Wachtürme der Familie Gusow sind in den Komplex integriert und dienen heute als Glockenturm.

Welche Aussicht bietet die Terrasse?

Von einer Terrasse am Kloster bietet sich ein Panorama auf das gesamte Kurtatinskoe-Schluchtgebiet.

Welche Tiere lassen sich am Aussichtspunkt Shalagom beobachten?

Vom Aussichtspunkt lassen sich Ostkaukasische Steinböcke in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Sichtungen sind nicht garantiert.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Nordossetien–Alanien.