Matyushino
Unterkünfte in Matyushino
Matyushino lässt sich über zwei unterschiedliche örtliche Themen einordnen: das Naturdenkmal Mochowoje-See und archäologische Fundstätten. Wenn Sie eine Unterkunft in Matyushino suchen, können Sie abgleichen, ob Landschaft und Siedlungsgeschichte zu Ihren Reiseinteressen passen.
Kurzfakten zu Matyushino
- Der Mochowoje-See liegt am nördlichen Rand von Matyushino und ist ein Naturdenkmal.
- Der See ist 420 Meter lang, bis zu 80 Meter breit, durchschnittlich 2,3 Meter und maximal 4,9 Meter tief.
- Seine längliche, gebogene Form, flache Ufer und Kiefern gehören zu den beschriebenen Merkmalen.
- Archäologische Fundstätten am Ortsrand sind verschiedenen Zeitstellungen und Kulturbezügen zugeordnet.
Was zeichnet den Mochowoje-See aus?
Der Mochowoje-See liegt am nördlichen Rand von Matyushino. Seine Länge beträgt 420 Meter, seine Breite bis zu 80 Meter. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 2,3 Metern, die maximale bei 4,9 Metern. Damit sind sowohl Ausdehnung als auch unterschiedliche Tiefenwerte beschrieben. Der See ist länglich und gebogen; seine flachen Ufer sind mit Kiefern bewachsen.
Die Form und der Bewuchs ergänzen die Maßangaben um ein anschauliches Landschaftsbild. Für Ihre Themenwahl unterscheidet sich dieser örtliche Naturbezug von den archäologischen Fundstätten: Der See steht für eine konkrete Landschaftsform, die Siedlungsplätze für unterschiedliche vorgeschichtliche Zeitstellungen und Kulturbezüge.
Welche archäologischen Spuren gibt es in Matyushino?
Am Ortsrand liegen archäologische Denkmäler mit verschiedenen Namen und zeitlichen Zuordnungen. Die Siedlungsstätte Matyushinsko-Ostrovnaya ist mit der Příkazan- und der Ananyino-Kultur verbunden. Matyushino I stammt aus dem Neolithikum und dem Äneolithikum und ist ebenfalls mit der Příkazan-Kultur verbunden. Für Matyushino II ist dieser Kulturbezug genannt.
Die Siedlungsstätten Matyushino III, IV und V stammen aus dem Neolithikum und dem Äneolithikum. Matyushino VI reicht zeitlich vom Neolithikum bis zur Bronzezeit. Hinzu kommt die archäologische Fundstätte Matyushinskoye, die aus dem Neolithikum und der späten Bronzezeit stammt. Die Zuordnungen nennen damit mehrere Fundplätze und Zeitstellungen; bei einzelnen Siedlungsstätten kommen konkrete Kulturbezüge hinzu.
Welche weiteren Kulturthemen bietet die Republik Tatarstan?
Im übergeordneten Reiseziel Republik Tatarstan bilden historische Architektur und Museen einen eigenen kulturellen Rahmen. Zum Kasaner Kreml gehören die Kul-Scharif-Moschee, die Verkündigungskathedrale aus dem 16. Jahrhundert und der Söyembikä-Turm. Der Kreml wurde 1994 zum Museumsreservat erklärt und 2000 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.
Das Alte Tatarenviertel in Kasan umfasst 75 historische und kulturelle Denkmäler aus dem 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Dazu zählt die Mardjani-Moschee, die 1767 bis 1770 errichtet wurde. Sie ist ein Denkmal des 18. Jahrhunderts und die erste steinerne Moschee, die nach der Herrschaft Iwans des Schrecklichen errichtet wurde. Gemeindemitglieder finanzierten den Bau; Katharina II. genehmigte ihn.
Diese regionalen Beispiele setzen einen anderen Schwerpunkt als die archäologischen Fundstätten Matyushinos: In Kasan stehen Bauwerke und eine städtische Denkmallandschaft im Mittelpunkt, in Matyushino die örtlichen Siedlungsplätze und der See.
Weitere Reiseziele entdecken: Izhevka, Kasan, Novyy Kyrlay, Protopopovka, Nabereschnyje Tschelny, Naberezhnye Morkvashi, Vvedenskaya Sloboda, Gorka.
FAQ
Wo liegt der Mochowoje-See?
Der Mochowoje-See liegt am nördlichen Rand von Matyushino und ist ein Naturdenkmal.
Wie groß und tief ist der See?
Er ist 420 Meter lang und bis zu 80 Meter breit. Die durchschnittliche Tiefe beträgt 2,3 Meter, die maximale 4,9 Meter.
Welche Zeitstellungen sind den Fundstätten zugeordnet?
Die Angaben reichen vom Neolithikum und Äneolithikum bis zur Bronzezeit; Matyushinskoye stammt aus dem Neolithikum und der späten Bronzezeit. Für mehrere Siedlungsstätten sind außerdem Kulturbezüge genannt.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Tatarstan.