Turan entdecken: Museumsgeschichte und Kultur
Unterkünfte in Turan
In Turan befindet sich die Historisch-heimatkundliche Filiale Safyanov des Nationalmuseums der Republik Tuwa. Ihre Hausgeschichte und Ausstellungsthemen geben einen lokalen Bezug zu Geschichte und Alltag im Pii-Khem-Gebiet. Im weiteren Rahmen der Republik Tuwa kommen eigene Kultur-, Archäologie- und Landschaftsthemen hinzu.
Kurzfakten zu Turan
- Ort: Turan im Pii-Khem-Koschuun.
- Museum: Historisch-heimatkundliche Filiale Safyanov des Nationalmuseums der Republik Tuwa.
- Hausgeschichte: Das Haus wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Nikolai Iwanowitsch Byakow erbaut und später an Porfiri Reshetnikov verkauft, einen zugewanderten Bauern.
- Themen: die Erschließung des Uryankhai-Gebiets, der Alltag der russischen und tuwinischen Bevölkerung im Pii-Khem-Gebiet sowie die Jahre des Großen Vaterländischen Krieges.
Welche Geschichte steckt im Haus der Filiale?
Das Haus der Museumsfiliale in Turan wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Nikolai Iwanowitsch Byakow erbaut. Später wurde es an den zugewanderten Bauern Porfiri Reshetnikov verkauft. Damit verbindet sich mit der Filiale eine konkrete Abfolge aus Bau und späterem Verkauf.
Der frühe Bauzeitraum und der spätere Verkauf sind zwei unterschiedliche Stationen der Hausgeschichte. Für Reisende mit Interesse an Regionalgeschichte ist das eine andere Perspektive als die Ausstellungsthemen: Hier geht es um das konkrete Haus und seine historischen Akteure, dort um Entwicklungen und Alltag im Pii-Khem-Gebiet.
Welche Themen behandelt das Museum?
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des Museums zählen die Erschließung des Uryankhai-Gebiets, der Alltag der russischen und tuwinischen Bevölkerung im Pii-Khem-Gebiet sowie die Jahre des Großen Vaterländischen Krieges. Diese Themen eröffnen drei unterschiedliche Blickwinkel: die Geschichte eines Gebiets, den Alltag zweier Bevölkerungsgruppen und die Geschichte einer Kriegszeit.
So lässt sich der Blick von der Geschichte des Hauses auf regionale historische Zusammenhänge erweitern. Wenn Sie kulturelle Themen für Ihre Reise vergleichen, können Sie zwischen der Bau- und Hausgeschichte in Turan und den breiteren Themen zu Gebiet und Alltag unterscheiden.
Welche weiteren Themen prägen die Republik Tuwa?
Der übergeordnete Rahmen ist die Republik Tuwa. In Kyzyl bietet das Zentrum für tuwinische Kultur Kindern und Erwachsenen im Jahresverlauf Kurse in traditionellem Handwerk an. Dazu gehören Schmieden, Holz- und Steinschnitzen, die Herstellung traditioneller Musikinstrumente und das Nähen nationaler Kleidung; besondere Aufmerksamkeit gilt dem Kehlkopfgesang Khoomei.
Im Innenhof des Zentrums steht eine traditionelle tuwinische Jurte. Dort finden Workshops zu traditioneller Küche, Volksspielen und weiteren Aspekten der tuwinischen Kultur statt. Wenn Sie Kurse oder Workshops in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine.
Einen archäologischen Schwerpunkt bildet das Tal der Könige im Taiga-Gebiet am Ufer des Uyuk. Das Denkmal umfasst zahlreiche Kurgane aus der Skythenzeit und gilt als einzigartiges archäologisches Denkmal Südsibiriens.
Auch die Landschaft bietet einen eigenen Vergleich: Im Naturpark Ush-Beldir liegen etwa 130 Gletscherseen. Im Shu-Gebiet gehören Taiga, vergletscherte Grate des Westsajan sowie zahlreiche Flüsse und Seen zu den prägenden Landschaftsmerkmalen.
Damit lassen sich verschiedene Interessen auseinanderhalten: die Museums- und Regionalgeschichte in Turan, Handwerk und Khoomei in Kyzyl, archäologische Zeugnisse im Tal der Könige oder Seen und Gebirgslandschaften in der Republik Tuwa.
FAQ
Wo befindet sich die Safyanov-Filiale?
Die Historisch-heimatkundliche Filiale Safyanov des Nationalmuseums der Republik Tuwa befindet sich in Turan im Pii-Khem-Koschuun.
Welche Themen gehören zu den Schwerpunkten des Museums?
Die Themen umfassen die Erschließung des Uryankhai-Gebiets, den Alltag der russischen und tuwinischen Bevölkerung im Pii-Khem-Gebiet und die Jahre des Großen Vaterländischen Krieges.
Was ist über das Haus der Filiale bekannt?
Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Nikolai Iwanowitsch Byakow erbaut und später an den zugewanderten Bauern Porfiri Reshetnikov verkauft.
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