Pesochny: Architektur und Geschichte
Unterkünfte in Pesochny
In Pesochny reichen die Bauwerke vom Bahnhof Dibuny mit seiner geschnitzten Veranda über eine hölzerne Kirche bis zu Datschen mit eigener Baugeschichte. Ihre unterschiedlichen Formen und historischen Einordnungen bieten einen konkreten Ausgangspunkt für die Reiseplanung.
Kurzfakten zu Pesochny
- Der Bahnhof Dibuny ist der einzige erhaltene hölzerne Bahnhof aus den 1900er-Jahren an der Strecke Sankt Petersburg–Selenogorsk; seit 2014 wird er nicht mehr als Bahnhof betrieben.
- Die hölzerne Kirche des heiligen Seraphim von Sarow wurde 1904 errichtet und war die erste Kirche in Russland, die diesem Heiligen gewidmet war.
- Zu den Datschen gehören das Haus von N. A. Kolokolov aus dem frühen 20. Jahrhundert, die 1911 erbaute Datscha von Konstantin Sergejewitsch Issajew und die an ihrem Türmchen erkennbare Datscha von Sadalis.
Was macht den Bahnhof Dibuny architektonisch interessant?
Das Bahnhofsgebäude ist im Stil des nördlichen Jugendstils mit überwiegend rationalistischen Tendenzen gestaltet. Seine Fassade lässt sich an zwei Details gut beschreiben: An den Seiten befinden sich dreieckige Giebel, in der Mitte eine offene Veranda mit Schnitzereien. So verbinden sich unterschiedliche Gestaltungselemente an einem einzelnen Bauwerk; die Veranda bildet dabei den markanten Mittelpunkt der Fassade.
Der Bahnhof Dibuny ist der einzige erhaltene hölzerne Bahnhof aus den 1900er-Jahren an der Strecke Sankt Petersburg–Selenogorsk. Das Gebäude ist geschlossen und wird seit 2014 nicht mehr als Bahnhof betrieben. Mit Anordnung des KGIOP vom 14. Dezember 2016 wurde es in die Liste der neu erfassten Objekte des Kulturerbes aufgenommen. Bei der Reiseplanung lohnt es sich, diese bauliche Bedeutung vom Nutzungsstatus zu unterscheiden: Dibuny ist keine betriebene Station.
Welche Geschichte hat die Kirche des heiligen Seraphim von Sarow?
Die hölzerne Kirche in Pesochny wurde 1904 nach einem Entwurf von W. W. Sarandjnaki errichtet; die Arbeiten standen unter der Leitung des Militäringenieurs I. T. Sokolow. Sie war die erste Kirche in Russland, die dem heiligen Seraphim von Sarow gewidmet war. Damit verbinden sich bei diesem Bauwerk die Holzbauweise, eine konkrete Baugeschichte und eine besondere Widmung.
Im Januar 2019 wurde die Kirche als Objekt des Kulturerbes von regionaler Bedeutung in das einheitliche staatliche Register aufgenommen. Für Gottesdienste sind mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen angegeben. Wenn Sie einen Gottesdienstbesuch planen, prüfen Sie vorher den aktuellen Plan auf der Gemeindeseite, denn Gottesdienstzeiten können sich ändern.
Woran unterscheiden sich die Datschen?
Die Datscha von N. A. Kolokolov wurde ganz zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut und am 11. Mai 2016 in die Liste der Objekte des Kulturerbes von regionaler Bedeutung aufgenommen. Bei der Datscha von Konstantin Sergejewitsch Issajew ist das Baujahr genauer bestimmt: Sie entstand 1911 nach einem Entwurf des Technikers Grigori Iwanowitsch Kotenko für den Garde-Leutnant des Petrograder Reserve-Regiments Konstantin Sergejewitsch Issajew.
Bei der Datscha von Sadalis steht dagegen ein architektonisches Erkennungsmerkmal im Vordergrund: Ein ungewöhnliches Türmchen bekrönt ihr abgerundetes Dach. Die Beispiele lassen sich deshalb nach verschiedenen Gesichtspunkten einordnen: Bei Kolokolov sind Bauzeit und Kulturerbeeintrag prägnant, bei Issajew Entwurfsjahr und Auftraggeber, bei Sadalis die Dachform. Das gibt Ihnen eine konkrete Auswahl, wenn Sie sich besonders für Baugeschichte, historische Einordnung oder einzelne Architekturdetails interessieren.
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FAQ
Wird der Bahnhof Dibuny noch als Bahnhof betrieben?
Nein. Das Gebäude ist geschlossen und wird seit 2014 nicht mehr als Bahnhof betrieben.
An welchen Tagen sind Gottesdienste für die Kirche angegeben?
Mittwochs, freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen. Prüfen Sie den aktuellen Plan vor Ihrem Besuch auf der Gemeindeseite.
Woran erkennen Sie die Datscha von Sadalis?
An dem ungewöhnlichen Türmchen, das ihr abgerundetes Dach bekrönt.
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