Beška – Donauufer, Kalakača und Kultur
Beška verbindet eine von Donauarmen und Überschwemmungsseen geprägte Landschaft mit archäologischen Spuren, regionaler Geschichte und ausgewählten Kulturangeboten.
Kurzfakten zu Beška
Das linke Donauufer bei Beška weist zahlreiche Altarme und Überschwemmungsseen auf und gehört zum geschützten Naturgebiet „Koviljsko-petrovaradinski rit“. Die archäologische Fundstätte Kalakača liegt im Gebiet von Beška auf einer Lößterrasse nahe dem rechten Donauufer. Die Beška-Brücke, auch Beščanski most genannt, gilt als längste Brücke über die Donau.
Welche Naturerlebnisse bietet das Donauufer?
Die Uferlandschaft an der Donau bei Beška eignet sich zur Vogelbeobachtung. Das macht den Ort besonders für Reisende interessant, die eine Flusslandschaft nicht nur als Kulisse, sondern auch über ihre Feuchtgebiete und Vogelhabitate wahrnehmen möchten. Eine Fotosafari von Beška umfasst Bootsfahrten durch die Donauarme, den Besuch von Teichen und den Besuch von Vogelhabitaten. Der Klub für Nautik und Wassersport „Beška“ veranstaltet jeden ersten Samstag im Juni eine Fotosafari für Journalisten, Fotojournalisten und Fernsehteams.
Was macht Kalakača für Kulturinteressierte wichtig?
Kalakača bietet mehrere zeitlich und inhaltlich unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Gegend. Keramik mit „S“-Motiven aus Kalakača trug zur Herausbildung eines eigenständigen Kalakača-Horizonts innerhalb der bosutischen Kulturgruppe der älteren Eisenzeit bei. Am archäologischen Fundort wurden etwa 215 Strukturen dokumentiert, überwiegend kreisförmige Gruben. Diese dienten als Getreidesilos zur Lagerung von Getreide und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. In der Dauerausstellung des Museums der Vojvodina werden außerdem Artefakte aus der befestigten Siedlung Kalakača bei Beška gezeigt.
Welche Kulturorte und Veranstaltungen ergänzen den Aufenthalt?
In der Kirche der Darbringung der Allerheiligsten Gottesmutter in Beška stammen die klassizistischen Holzschnitzereien des vojvodinischen Holzschnitzers Pavle Bošnjaković aus dem Jahr 1836. Hinzu kommen Gemälde des Malers Jeftimije Popović aus dem Jahr 1840; die Architektur der Kirche stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Oben am Ikonostas befindet sich außerdem ein Originalwerk von Uroš Predić. Einen weiteren zeitgenössischen Bezug bietet die Kulturveranstaltung „Dani vojvođansko-bavarske kulture – Beška Fest“, die seit 2012 veranstaltet wird.
Welche Orte können Sie für den Vergleich heranziehen?
Wenn Sie Beška nicht isoliert, sondern im Rahmen einer größeren Reiseplanung betrachten, können Sie den Ort mit Platičevo, Morović, Ruma, Šid, Nikinci, Šimanovci, Zasavica I und Pećinci vergleichen. In Beška verbinden sich dabei Donauufer, die archäologische Fundstätte Kalakača und örtliche Kulturthemen. Für die Wahl einer Unterkunft ist damit vor allem die Frage relevant, ob Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise auf Landschaft, Geschichte oder kulturelle Entdeckungen legen möchten.
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Für wen ist die Fotosafari von Beška gedacht?
Die Fotosafari richtet sich an Journalisten, Fotojournalisten und Fernsehteams.
Was umfasst die heimatkundliche Sammlung von Stara Beška?
Die Sammlung umfasst alte Fotografien von Beška, eine numismatische Sammlung, alte und seltene Gegenstände aus Beška und Umgebung sowie Werke aus der Kunstkolonie „Danica Jovanović“.
Was ist über das Denkmal bekannt?
Das Denkmal ist ein klassizistischer Obelisk aus dunklem Granit. Auf seiner Vorderseite stehen die Namen der Opfer, auf der Rückseite Verse von Jovan Jovanović Zmaj. Es erinnert an sechs Einwohner von Beška, die von österreichisch-ungarischen Soldaten in Petrovaradin erschossen wurden.
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