Zum Hauptinhalt springen

Leutschau – UNESCO-Welterbe, Wallfahrt und Hotels

Leutschau führt in eine historische Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Die historische Altstadt von Levoča wurde innerhalb einer Befestigungsanlage im 13. und 14. Jahrhundert gegründet. Kirchen, Museen, mittelalterliche Bauwerke und eine bedeutende Wallfahrtsstätte prägen die unterschiedlichen Seiten des Ortes.

File:Leutschau - Rathaus und Dom.jpg File:Leutschau - Rathaus und Dom.jpg Foto: Pudelek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Anzeige

Kultur

Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Basilika St. Jakob besitzt 11 gotische und Renaissancealtäre. In ihr befindet sich außerdem der mit 18,62 Metern höchste spätgotische Flügelaltar der Welt aus der Werkstatt von Majster Pavol z Levoče. Das Haus von Majster Pavol z Levoče bewahrt sein Erscheinungsbild aus dem 15. bis 16. Jahrhundert und beherbergt eine Ausstellung des Spiš-Museums über sein Leben und Werk. Während der Rekonstruktion des Hauses werden seine Exponate vorübergehend im historischen Minoritenkloster, im Kreuzgang und im Kapitelsaal gezeigt.

Das Historische Rathaus beherbergt eine Dauerausstellung zur Geschichte von Levoča. Das Befestigungssystem von Levoča ist 2,5 km lang und gilt als das besterhaltene der Slowakei; erhalten sind zwei Drittel seiner ursprünglichen Länge. Das Minoritenkloster besitzt einen Arkadengang, der als der einzige seiner Art in der Slowakei gilt. Die Alte Minoritenkirche wurde zusammen mit dem angrenzenden Kloster in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Die barocke Heilig-Geist-Kirche und das Minoritenkloster wurden zwischen 1748 und 1755 erbaut.

Auch die Bürgerhäuser bewahren markante historische Formen. Der älteste Kern des Bürgerhauses mit der Breuer-Druckerei besteht aus zwei Saalhäusern aus dem 14. Jahrhundert. Das Máriássy-Haus besitzt einen Renaissancehof mit Arkaden, der für Levoča typisch ist. Die Stadtgalerie Levoča befindet sich im Máriássy-Haus am Námestie Majstra Pavla in Levoča.

Das Stadttheater von Levoča reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und gilt als zweitältestes Theater der Slowakei. Der mittelalterliche Pranger, der sogenannte Schandkäfig, wurde der Stadt Levoča 1933 von einer Familie geschenkt. Das Museum für Sonderschulwesen in Levoča ist ein erlebnisorientiertes und interaktives Museum mit landesweiter Ausrichtung.

Wallfahrt

Mariánska hora oberhalb von Levoča ist einer der ältesten und bedeutendsten Wallfahrtsorte der Slowakei. Einen erweiterten Blick auf die historische Altstadt von Levoča, die Hohe und die Niedere Tatra, das Slowakische Paradies und Mariánska hora können Besucher vom Turm der Basilika St. Jakob erhalten. Dafür führt der Aufstieg über 216 Stufen.

Für die Pilgersaison 2026 waren regionale Busverbindungen zur Bedienung des Busbahnhofs Levoča, der Haltestelle Levoča, Košická brána, und der Mariánska hora vorgesehen. In der Wallanlage von Levoča stehen zwei kostenlose Besucherparkplätze zur Verfügung. Die Touristeninformation von Levoča bietet Stadtführungen mit qualifizierten Guides an und organisiert auf Anfrage Führungen durch externe Guides, auch für gewöhnliche Besucher.

Radfahren

Eine 21,7 km lange Radroute führt von Levoča über Zbojnícka lúka, Brezová, Hradisko, Tvarožná und Ľubica nach Kežmarok.

Unterkünfte in Leutschau vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Ziele

Weitere Orte im selben übergeordneten Bereich: Korytné, Granč-Petrovce, Spišské Podhradie, Bijacovce, Dravce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Levoča.

Anzeige