Opátka: Wanderwege, Bergbaugeschichte und Hotels in der Slowakei
Opátka verbindet Natur, markierte Wege und Bergbaugeschichte mit besonderen Erlebnissen rund um die Imkerei. Der slowakische Ort zeigt dabei mehrere Seiten: Das Umland reicht in einen geschützten Naturraum, während Kirchenbau, historische Siedlungsstrukturen und frühere Kupferverarbeitung die Geschichte vor Ort sichtbar machen.
Natur
Außerhalb des bebauten Siedlungsbereichs liegt das Katastergebiet von Opátka in dem Natura-2000-Schutzgebiet und Vogelschutzgebiet Volovské vrchy. Mit Opátka verbunden wird außerdem der Aussichtsgipfel Kojšovská hoľa, der zu den bedeutendsten touristischen Attraktionen zählt, die mit dem Ort in Verbindung gebracht werden.
Wandern und Radfahren
Durch Opátka verläuft ein blau markierter Wanderweg. Nach Norden führt er über den Wegweiser ATC turistclub auf 330 m Höhe bis zum Erholungsgebiet Ružín–Košické Hámre am Ružín-Stausee. In südlicher Richtung führt der blau markierte Wanderweg zum Wegweiser Idčianske sedlo auf 954 m Höhe. Die beiden Richtungen verbinden damit unterschiedliche Höhenpunkte und Landschaftsräume, ohne dass der Verlauf auf eine einzige Strecke reduziert wird.
Zusätzlich beginnt in Opátka ein blau markierter Radwanderweg, der nach Košice führt. Für die Orientierung im Gelände sind damit sowohl eine markierte Wanderverbindung durch den Ort als auch eine eigene Radroute mit Zielrichtung Košice dokumentiert.
Geschichte
Die erste bekannte Erwähnung von Opátka stammt aus dem Jahr 1324; damals wurde der Ort unter dem Namen Apokapotoka genannt. Seine höchste Bevölkerungszahl erreichte Opátka 1808 während einer Blütezeit des Bergbaus mit etwa 500 Einwohnern.
Lange war Opátka in zwei Teile gegliedert, die der moldauischen und der Zipser Gespanschaft zugeordnet waren. Beide Teile verfügten jeweils über eine Mühle, einen Friedhof und ein Wirtshaus. Die frühere Gliederung gehört damit ebenso zur Ortsgeschichte wie die wirtschaftliche Entwicklung im Bergbau.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Kupfererzabbau eingestellt. Anschließend wurden die Kupferhütte stillgelegt und aufgelöst, vermutlich wegen Unrentabilität. Danach begann Opátka allmählich wirtschaftlich und gesellschaftlich zu verfallen.
Die Kirche des heiligen Florian wurde 1784 erbaut und 1845 sowie Ende des 19. Jahrhunderts restauriert. An der Stirnseite ihres Triumphbogens befinden sich Halbfiguren zweier Bergleute; dabei handelt es sich um eine volkstümliche Malerei aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Ein weiteres Zeugnis der örtlichen Bergbaugeschichte ist das Verwaltungsgebäude der Kupferhämmer. Der eingeschossige spätbarocke Bau besitzt zwei Trakte und ein Mansarddach und stammt aus den 1770er Jahren. Derzeit ist das Gebäude bewohnt und befindet sich in Privatbesitz.
Erlebnisse rund um Bienen und Honig
Auf der MIMI farma bietet Opátka ein erlebnisorientiertes Lernen bei einer Begegnung mit einem Imker sowie die Möglichkeit, lebende Bienen aus der Nähe zu beobachten. Dort wird außerdem die praktische Herstellung von Kerzen aus Bienenwachs angeboten. Ergänzend ist auf der MIMI farma die Verkostung slowakischen Honigs möglich.
Weitere Orte
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