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Drnava: Lehrpfad, Bergbaugeschichte und Karstblicke

Der Lehrpfad Poklady Drnavy ist 4,8 Kilometer lang und umfasst sieben Stationen mit Informationstafeln auf Slowakisch und Ungarisch. Er wird als leichter Familienausflug beschrieben, der für Familien mit kleinen Kindern und Schulgruppen geeignet ist. Der Lehrpfad beginnt am Areal der Eisenwerke Drnava und verbindet Naturbeobachtungen mit den Spuren des örtlichen Bergbaus und seiner Baugeschichte.

File:2021 Ancient Oak from Drnava SK.jpg File:2021 Ancient Oak from Drnava SK.jpg Foto: Martin Babarik via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur und Landschaft

Auf dem Weg führt die Strecke an einer mehr als 300 Jahre alten Stieleiche (Quercus robur) vorbei. Im Waldabschnitt bietet sich ein Blick auf fast ganz Drnava. Auch die Drnava-Eiche gehört zu den markanten Naturbezügen des Ortes: Sie war Finalistin beim slowakischen Wettbewerb „Baum des Jahres 2020“. Die Gemeindechronik erwähnt die alte Drnava-Eiche bereits im Jahr 1670.

Eine längere Wanderroute führt von Drnava über Tekvičník, Pipitka, Čipkov vrch, Lipovec und Čertov hrad zurück nach Drnava. Von der Wanderung über Pipitka sind die Karstplateaus und in der Ferne der Kamm der Hohen Tatra zu sehen. Auf der Route bei Čertov hrad erscheinen zwischen den Bäumen zwei große felsige Gipfel, die etwa 50 Meter voneinander entfernt sind.

Kultur und Industriegeschichte

Der Stollen Dionýz ist als nationales technisches Denkmal ausgewiesen. Sein Portal ist der authentisch erhaltene sichtbare oberirdische Teil des Stollens Dionýz im Bergbaurevier Drnava. Vor dem Stollen befinden sich ein Unterstand, ein kleiner Teich, Bänke und eine Feuerstelle. Der Lehrpfad führt außerdem hinunter zu dem eingeschossigen barock-klassizistischen Andrássy-Herrenhaus. Das Gebäude wurde ursprünglich Ende des 18. Jahrhunderts im barock-klassizistischen Stil errichtet.

Die letzte Station des Lehrpfads ist die katholische Kirche St. Nikolaus aus dem Jahr 1779; außerdem führt der Weg bis zur Kapelle der Jungfrau Maria. Das Gebäude der Eisenhütte Drnava ist ein zweigeschossiger Bau im neoklassizistischen Stil. Seine Fassaden sind mit 26 von Pilastern getragenen Blindbogenarkaden gegliedert. In den Eisenwerken von Drnava wurden in den 1840er Jahren Bauteile für die berühmte Kettenbrücke in Budapest gegossen. Auf dem örtlichen Friedhof sind noch einige Grabsteine erhalten, die von den Eisenwerken Drnava hergestellt wurden. Auf dem Gipfel des Drieňovec umfasste das Wallburgareal eine befestigte Fläche von mehr als 20 Hektar.

Rad- und Wanderrouten

Die Radroute 2701 beginnt in Drnava und führt von dort in Richtung Lipovník; sie ist als mittelschwere MTB-Route ausgewiesen. In Drnava können Besucher ein E-Bike mieten, um den Lehrpfad Poklady Drnavy und die Überreste der alten Eisenbahn zu erkunden. Die Radroute Zádielska führt durch Drnava und ist 54,5 Kilometer lang.

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