Hotels in Dolná Lehota: Natur am Vajskovský-Wasserfall
Dolná Lehota liegt im Tal des Vajskovský-Bachs. Das Gemeindegebiet befindet sich in der Schutzzone des Nationalparks Niedere Tatra und verbindet damit einen klar beschriebenen Naturraum mit historischen und kulturellen Spuren. Zwischen dem Naturreservat Skalka, den Wegen durch das Vajskovská-Tal und den Erinnerungsorten rund um Bergbau und Lawinen entsteht ein vielseitiges Bild des Ortes.
Natur
Das Nationale Naturreservat Skalka umfasst 2.659,81 Hektar mit Lebensräumen der montanen bis alpinen Höhenstufe und wurde 1997 ausgewiesen. Es liegt teilweise in den Katastergebieten von Jasenie und Dolná Lehota. In den Gipfelbereichen der Skalka kommen auf 1.980 Metern Höhe alpine Pflanzengesellschaften vor. Im Gebiet der Skalka kommen außerdem Tatra-Gämsen, Murmeltiere, Braunbären, Luchse und Rothirsche vor.
Wandern und Radfahren
Ein prägnanter Landschaftspunkt ist der Vajskovský-Wasserfall. Von Pálenica führt ein etwa 2 km langer Wanderweg dorthin. Der Wasserfall stürzt über einen wilden Felsabbruch 9 Meter tief auf etwa 1.200 Metern Höhe. Am Vajskovský-Wasserfall endet der Lehrpfad Vajskovská dolina ebenso wie der grün markierte Wanderweg. Das Vajskovská-Tal eignet sich neben dem Wandern auch zum Radfahren.
Der Lehrpfad Vajskovská dolina vermittelt an seinem ersten Informationstafelstandort bei Dve vody die Geschichte des Bergbaus, insbesondere des Antimonabbaus in diesem Gebiet, sowie die Erinnerung an den Lawinenabgang in der nahe gelegenen Kulichova dolina. Der Zugang zum Lehrpfad Medveďou cestičkou erfolgt über Abzweigungen von den Hauptstraßen Dolná Lehota–Krpačovo und Krpačovo–Tále. Dieser Lehrpfad behandelt historische, bergbauliche, Pro-Silva-, forstwirtschaftliche und jagdbezogene Themen.
Geschichte und Kultur
Die Siedlung Dolná Lehota wurde 1358 auf dem Gebiet der Herrschaft Ľupča vom Erbrichter Petrík aus Predajná gegründet. Nachdem der örtliche Bergbau im 19. Jahrhundert wieder aufgenommen worden war, wurde in Vajsková Antimonerz verarbeitet. Vom 18. bis zum 20. Jahrhundert gehörte Dolná Lehota zu den sogenannten Dörfern der Spitzenherstellung.
Im Ortsbild stehen zwei Sakralbauten mit unterschiedlichen Entstehungszeiten. Die klassizistische Kapelle des heiligen Johannes des Täufers stammt aus dem Jahr 1818. Die Kirche des heiligen Johannes des Täufers in Dolná Lehota wurde 1914 erbaut; ihr Kircheninneres enthält eine 1915 entstandene Ausmalung des bedeutenden Spišer Malers Jozef Hanula.
Auch Gedenkorte gehören zu den historischen Bezugspunkten. Am Črmné steht auf dem Weg nach Krpačovo ein den Opfern des Zweiten Weltkriegs gewidmetes SNP-Denkmal. Ein Gedenkmal in der Kulichova dolina erinnert an das Lawinenunglück von 1956, bei dem sechzehn Forstarbeiter ums Leben kamen.
Wasser und Winter
Ein Teil des Erholungszentrums Krpačovo liegt im Gemeindegebiet von Dolná Lehota; dort sind Baden und Bootfahren möglich. In Krpačovo gibt es künstlich beschneite Skipisten, deren Gesamtlänge mit 7 km angegeben wird. Im Winter sind in Dolná Lehota ausgedehnte Langlaufausflüge möglich.
Anreise
Dolná Lehota ist von Banská Bystrica über Podbrezová und eine Abzweigung durch Lopej erreichbar. Für den weiteren Blick auf Reiseziele können Sie anschließend auch Braväcovo, Osrblie, Podbrezová, Helpa, Telgárt, Nemecká, Šumiac und Polomka auswählen.
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