Krná: Wälder, Wanderwege und lebendige Geschichte
Krná liegt im südlichen Teil des Veporské Slovenské rudohorie, im Tal des Baches Krná. Mehr als 59 Prozent der Katasterfläche von Krná sind bewaldet; in der Umgebung wachsen Laubwälder. Zum Ortsbild von Krná gehören Waldlandschaft, markierte Wege und überlieferte Bauwerke.
Natur und Wege
Zum Landschaftsbild gehört ein Kastanienhain mit etwa 20 Esskastanienbäumen. Einer dieser Bäume hat einen Stammumfang von 305 cm. In den Streusiedlungsgebieten von Krná kommt außerdem die Kreuzotter vor. Am Aussichtsturm auf der Jasenina führt ein markierter roter Wanderweg der Route Málinec–Kokava nad Rimavicou vorbei. Der Aufstieg auf die Jasenina findet jedes Jahr statt. Die empfohlene Route von Krná zur Jasenina beginnt an der Bushaltestelle in Krná, und Krná ist mit Bussen erreichbar.
Kultur und Geschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Krná stammt aus dem Jahr 1435. Das älteste Denkmal des Ortes ist ein klassizistisches Herrenhaus aus dem Jahr 1820. Das 1820 errichtete Herrenhaus wurde an der Stelle eines Renaissance-Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert erbaut und dient der Gemeinde Krná seit 1960 als Kulturhaus.
Auch die evangelische Kirche trägt mehrere klar datierte Spuren. Sie wurde am 22. Oktober 1905 feierlich geweiht. Für die Kirche wurde ein Altarbild von Ľudovít Kubányi angeschafft. Das Gebäude wurde ohne Turm erbaut; laut Gemeindebeschreibung galt es als die einzige solche Kirche im evangelischen a.-b. Kirchenbezirk in Uhorské. Im Jahr 1912 wurde in Krná ein eigenständiger Glockenturm mit zwei Glocken hinzugefügt. Der Glockenturm Krná–Závada wurde bereits 1893 von den Bewohnern der Streusiedlungsgebiete von Krná errichtet.
Traditionelle Volksarchitektur ist in den Ortsteilen Neklen, Závada, Osičiny und Nový svet erhalten. Damit reicht die sichtbare Ortsgeschichte vom Renaissance-Herrenhaus des 17. Jahrhunderts über das klassizistische Herrenhaus bis zu Kirchen- und Siedlungsformen, die in mehreren Ortsteilen bewahrt wurden.
Ländliches Erbe
Zur überlieferten Arbeits- und Alltagsgeschichte gehört die Herstellung von Holzrädern. Sie war in Krná früher weit verbreitet und wurde in bis zu 14 Haushalten betrieben. Die Einwohner von Krná betrieben Schafzucht und stellten Holzgeräte her. Diese Tätigkeiten ergänzen die Baugeschichte um handwerkliche und landwirtschaftliche Bezüge, die ebenfalls zum überlieferten Bild des Ortes gehören.
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