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Kalonda: Hotels, Kultur und der Ipeľ

Kalonda liegt am Übergang zwischen dem Becken von Lučenec und der Cerová vrchovina, auf einer Terrasse des Ipľa. Naturkundliche Besonderheiten, historische Zeugnisse und Aktivitäten am Fluss gehören hier zu unterschiedlichen Facetten des Ortes und seines nahen Umfelds.

File:Kalonda train stop.JPG File:Kalonda train stop.JPG Foto: Jan Pešula via Wikimedia Commons, CC0
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Geografische Einordnung

Die Lage auf einer Terrasse des Ipľa verbindet Kalonda mit einer Landschaft, in der Flussraum und Hügelland aufeinandertreffen.

Natur und Erdgeschichte

In den eindrucksvollen Erosionsaufschlüssen der Bujár-Schlucht nahe Kalonda sind Flussgestein und Rhyodazit-Tuffe aufgeschlossen, die aus einer früheren vulkanischen Aschewolke der Buckovinka-Formation abgelagert wurden. Die Schlucht enthält außerdem versteinerte Baumreste und Blattabdrücke aus dem Unteren Miozän, die etwa 19 Millionen Jahre alt sind.

Kultur und Geschichte

Das Palócke Museum in Kalonda ist in einem mehr als 100 Jahre alten volkstümlichen Wohnhaus untergebracht. Ein Palóc-„reines Zimmer“ und eine originalgetreue historische Küche vermitteln dort ein Bild des früheren dörflichen Lebens. Ein weiterer Ausstellungsteil gibt einen Überblick über die Geschichte des Ortes und seiner Umgebung von den frühesten Zeiten bis zur Gegenwart.

Auch außerhalb des Museums begegnen Ihnen historische Erinnerungsstücke. Im Kirchenhof erinnert ein Denkmal an die 1948 vertriebenen Einwohner von Kalonda; als Symbol dient ein Teil eines Millionen Jahre alten versteinerten Baumes. Die erste schriftliche Erwähnung von Kalonda stammt aus dem Jahr 1238. In der Vorhalle der neuen Kirche wird außerdem ein spätgotischer Grabstein aus rotem Marmor von Juraj aus Kalonda aus dem Jahr 1504 aufbewahrt.

Zur örtlichen Geschichte gehört ebenso die Kalodianský vodný mlyn. 1930 befand sie sich im Besitz von Samuel Bodor und wurde durch ein unterschlächtiges Wasserrad angetrieben.

Wasser und Wege

Der Ipeľ kann mit dem Kanu oder Floß erkundet werden. An einem ruhigen Unterlauf des Flusses bei Kalonda können Anfänger nach Vereinbarung ein aufblasbares Boot mit Elektroantrieb für acht Personen ausprobieren und mieten. Der Hafen von Kalonda ist die letzte Station von Splavuj Ipeľ und bietet Möglichkeiten zur Erholung mit Volleyball und Strandliegen.

Ergänzend verläuft ein instand gehaltener Naturweg mit mäßigen Steigungen. Er ist auch für Radfahrer geeignet und kann von weniger trainierten Wanderern bewältigt werden. Die Route kann am Grenzübergang hinter Kalonda begonnen werden.

Bei der Prüfung von Hotelangeboten für Kalonda können Sie die einzelnen Offerten zunächst unabhängig voneinander vergleichen. Auf den jeweiligen Angebotsseiten lohnt sich ein Blick auf den genauen Standort, die Unterkunftsart und die vorgesehene Belegung. Prüfen lassen sich außerdem enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. Damit bleiben die Unterschiede zwischen den Angeboten nachvollziehbar, auch wenn einzelne Preisbestandteile unterschiedlich ausgewiesen sind. Vergleichen Sie die zur Laufzeit angezeigten Angebote und kontrollieren Sie diese Felder, bevor Sie sich entscheiden.

Weitere Ortsseiten: Gregorova Vieska, Mýtna, Belina, Lovinobaňa, Dobroč, Veľká Nad Ipľom, Ábelová, Šávoľ.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Lučenec.

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