Moštenica Hotels – Moštenické travertíny und Niedere Tatra
Moštenica liegt an den Südabhängen des westlichen Teils der Niederen Tatra. Der größte Teil des Gemeindegebiets ist bewaldet, während der Ort zugleich als Ausgangspunkt zum Kamm der Niederen Tatra gilt. Damit stehen in Moštenica Landschaft, Quellen und Wege neben einer Reihe von Kultur- und Erinnerungsorten, die unterschiedliche Seiten des Ortes sichtbar machen.
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Foto: Lubosb via Wikimedia Commons, CC0
Natur
Im Katastergebiet von Moštenica liegt Moštenické travertíny, ein geschütztes Naturdenkmal in der Schutzzone eines Nationalparks. Bei Moštenické travertíny steht außerdem eine noch aktive, fünf Wasseraustritte umfassende Travertinterrasse unter Schutz. Der Travertinkomplex bildet eine etwa 500 Meter lange Kaskade mit sechs Stufen und liegt auf Höhen zwischen 650 und 800 Metern.
Das Gebiet der Moštenické travertíny wird zur Erholung genutzt, ist jedoch weder durch einen Wanderweg noch durch einen Lehrpfad erschlossen. Diese Besonderheit gehört ebenso zum Charakter des Ortes wie die geschützte geologische Formation selbst.
Wandern und Quellen
Um die Mineralquelle Moštenická kyslá entstand ein Erholungszentrum. Ein Wanderweg von Moštenica über das Uhliarska-Tal, Moštenická Kyslá, Zubová, Hadlanka und Kozí chrbát zum Hiadeľské sedlo dauert 3 Stunden und 30 Minuten. Die Route nennt damit nicht nur ihren Ausgangs- und Endpunkt, sondern auch mehrere Stationen und Geländeabschnitte entlang des Weges.
Kultur
Zur traditionellen häuslichen Produktion in Moštenica gehörten Holzarbeiten und das Weben von Leinen. Ein weiteres wichtiges Bauwerk ist die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Moštenica. Sie ist eine klassizistische Kirche, die 1846–1847 erbaut wurde. Ihr Hauptaltar besitzt ein 1846 entstandenes Kreuzigungsbild von J. B. Klemens. Die Kirche gilt als gut erhalten und dient ihrem religiösen Zweck.
Geschichte
Auf dem Friedhof von Moštenica befinden sich Gräber gefallener Partisanen. Beim ehemaligen Kalkofen in Moštenica steht ein Denkmal für ermordete ungarische Soldaten und ein ziviles Opfer. Die historische Spur reicht noch weiter zurück: Hradište ist eine Höhensiedlung aus der jüngeren und späten Bronzezeit, die durch einen vermutlich vorhandenen Graben befestigt war. Bei Hradište wurde ein Brandgrab der Lausitzer Kultur gefunden.
Zum historischen Baubestand gehört außerdem das ehemalige Bergbauamt in Moštenica. Das 1561 errichtete Renaissancegebäude besitzt einen U-förmigen Grundriss. Es ist als Standort eines Militärkrankenhauses während des Slowakischen Nationalaufstands in Erinnerung geblieben.
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