Hotels in Chanava: Natur und Kultur
Chanava liegt im Natura-2000-Schutzgebiet Cerová vrchovina und Rimavská kotlina. Dieses Schutzgebiet, in dem Chanava liegt, bietet geeignete Brut- und Lebensräume für die Heidelerche, die Zwergohreule und den Bienenfresser. Damit stehen in Chanava Naturraum und Kulturgeschichte nebeneinander, denn im Ort gibt es auch einen Gedenkraum für Mihály Tompa.
Ländlicher Charakter
Chanava liegt im Südosten des Rimavská-Kessels auf der Aue und der Terrasse des Flusses Slaná. Der Ort hat seinen landwirtschaftlich geprägten Charakter bewahrt. Zu dieser traditionellen ländlichen Wirtschaft gehörte auch der Weinbau; die Weinrebe wurde zum Symbol der Gemeinde. Flusslandschaft, landwirtschaftlich geprägtes Umfeld und Weinbau prägen damit das Bild Chanavas.
Verkehr
Durch das Gemeindegebiet von Chanava verläuft keine Eisenbahnstrecke. Der nächste Eisenbahnanschluss befindet sich in Lenartovce. In Číž besteht Zugang zu Schnellzügen auf der Bahnstrecke Zvolen–Košice. Die drei Bahnbezüge sind damit klar voneinander zu unterscheiden: der fehlende Bahnanschluss im Gemeindegebiet, der Anschluss in Lenartovce und der Schnellzugzugang in Číž.
Kultur und Geschichte
Die kalvinistische Kirche von Chanava ist eine klassizistische Kirche, die zwischen 1823 und 1830 erbaut wurde. Sie besitzt eine Rieger-Orgel aus dem Jahr 1893, ist in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Neben der Kirche ist der Pfarrer und Dichter Mihály Tompa beigesetzt, der von 1852 bis 1868 in Chanava wirkte. Sein Grab mit dem Grabstein ist unter der Nummer 1050 als nationales Kulturdenkmal eingetragen. Auch das Pfarrhaus und die Gedenktafel zu Mihály Tompas Wirken sind unter den Nummern 1049/1–2 als nationale Kulturdenkmäler eingetragen.
Zum baulichen Erbe gehört außerdem der klassizistische Herrensitz der Familie Hanvay. Zu ihm zählen ein Stall, eine Kammer und eine Scheune aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In Chanava ist zudem traditionelle Gemer-Architektur kleiner Adelsfamilien erhalten. Diese Bauformen stehen neben der Kirche und den mit Mihály Tompa verbundenen Erinnerungsorten als weitere Bestandteile der örtlichen Kulturgeschichte.
Ergänzt wird das kulturelle Bild durch Kunst im öffentlichen und gemeinschaftlichen Raum. In Chanava gibt es einen Park mit Gipsplastiken von Aladár Igo, die traditionelle landwirtschaftliche Tätigkeiten der Gemeinde darstellen. Im Innenhof des Diakoniezentrums steht eine Metallplastik von Oto László.
Achten Sie darauf, welche Details ausdrücklich zum ausgewählten Angebot gehören und welche Konditionen für Ihre Buchung gelten. Auch die Frage, ob Leistungen bereits im Preis enthalten oder gesondert ausgewiesen sind, sollte dort klar erkennbar sein. Vor dem Buchen können Sie die Angebote so nach denselben Punkten vergleichen. Auf diese Weise bleibt der Vergleich transparent und auf den tatsächlich ausgewiesenen Umfang beschränkt.
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