Hotels in Gemerček – Kirche, Geschichte und Wege nach Hodejov
File:Gemerček - Kostol sv. Alžbety, interiér (1).jpg
Foto: Ladislav Luppa via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Geografische Einordnung
Gemerček liegt im westlichen Teil des Rimava-Beckens im Tal eines Nebenflusses der Rimava. Damit ist der Ort sowohl dem Becken als auch dem Talraum dieses Nebenflusses zugeordnet. Die geografische Lage bildet den Rahmen für eine Route, die Gemerček mit Kurinec und Hodejov verbindet und dabei unterschiedliche Wegabschnitte miteinander verknüpft.
Wege
Eine Route von Kurinec erreicht Gemerček über den blau markierten Wanderweg bis unterhalb des Ortváň und anschließend über einen Feldweg. Entlang der Route ist das Erholungsareal Kurinec als interessanter Punkt ausgewiesen. Von Gemerček führt die Route weiter nach Hodejov. Der Gesamthöhenunterschied der Strecke beträgt 200 m. Im nahe gelegenen Hodejov befinden sich die Ruinen einer mittelalterlichen Burg, ein Herrenhaus und eine klassizistische Kirche. So gehören zur beschriebenen Strecke sowohl die Wegführung über den Ortváň als auch die benannten Punkte in Kurinec und Hodejov.
Kultur
Der Kostol sv. Alžbety Uhorskej in Gemerček ist eine Filialkirche und eine spätklassizistische Kirche, die zwischen 1880 und 1883 erbaut wurde. Eine weitere spätklassizistische Bauform zeigt die Wegkapelle in Gemerček: Sie stammt aus dem Jahr 1883, hat einen quadratischen Grundriss, eine Nische im gemauerten Giebel und eine durch Pilaster gegliederte Fassade. Die Kapelle steht im zentralen Teil von Gemerček, befindet sich in gutem Zustand und dient ihrem religiösen Zweck. Außerdem befindet sich in Gemerček ein ähnliches Instrument von Michal Kiszely.
Geschichte
Gemerček entstand etwa im 13. Jahrhundert und wurde ab 1427 unter dem Namen Gwmory erwähnt. 1554 wurde Gemerček von den Türken verwüstet, 1683 wurde der Ort von polnisch-litauischen Truppen geplündert. Für das Jahr 1828 sind in Gemerček 225 Einwohner in 29 Häusern verzeichnet. Die Bewohner betrieben Landwirtschaft und Obstbau.
Jüdischer Friedhof
Der jüdische Friedhof in Gemerček ist für alle offen zugänglich; eine Mauer oder ein Tor gibt es dort nicht. An ihrem ursprünglichen Standort bewahrt der Friedhof drei Kalksteingrabsteine aus dem 19. Jahrhundert. Die Grabsteine sind flach geformt und tragen hebräische Inschriften. Zusammen mit den Sakralbauten und den historischen Ortsdaten gehört der Friedhof zu den klar benannten kulturellen Spuren in Gemerček.
Wer für Gemerček ein Hotel oder eine andere Unterkunft vergleicht, kann die jeweiligen Angebotsseiten auf konkrete Rahmenbedingungen prüfen. Relevant sind etwa der genaue Standort, die Unterkunftsart und die zulässige Belegung. Ebenso lohnt ein Blick auf enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. So bleiben die historischen und geografischen Informationen von den individuellen Merkmalen eines Angebots getrennt.
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