Hnúšťa entdecken: Bergbaugeschichte, Kultur und Hotels
Hnúšťa liegt in einem Becken am Fuß des Gebirges Stolické vrchy. Die Erhebungen Sinec, Ostrá, Štepov vrch, Brandzová und Brezina säumen dieses Becken. In der Stadtmitte vereinigen sich die Flüsse Klenovská und Tisovská Rimava zur Rimava.
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Foto: Photo: User:Sport sk
Landschaft
Die Lage von Hnúšťa wird durch das Becken und die umgebenden Erhebungen ebenso bestimmt wie durch die Flüsse im Stadtzentrum. Damit treffen in der Stadt geografische Merkmale des Gebirges und der Flussläufe unmittelbar aufeinander.
Kultur
Das Bergbaumuseum Hnúšťa vermittelt die Bergbaugeschichte der Stadt und der Region. Zum Besuch gehört ein kurzer Zugang zu unterirdischen Bereichen des Bergwerks; dort legen die Besucher 600 Meter zurück. Das Museum umfasst außerdem den Zugang zu einem nicht genutzten Bereich eines weiterhin betriebenen Bergwerks.
Ein markantes Werk im Stadtbild ist das Sgraffito „Detvanec“ von Vojtech Stašík aus dem Jahr 1957, das größte Sgraffito in der Slowakei. Die Petrivaldského-Villa in Hnúšťa ist ein zweigeschossiges neoklassizistisches Gebäude aus der Zeit um 1830. Seit 1998 gehört sie unter der Nummer 11262 zu den nationalen Kulturdenkmälern.
In der Petrivaldského-Villa gibt es eine interaktive Ausstellung über Janko Francisci-Rimavský und Matej Hrebenda sowie eine Ausstellung zur Entwicklung des Buches. Die klassizistische evangelische Kirche in Hnúšťa stammt aus dem Jahr 1808 und steht an der Stelle einer älteren Kirche mit einem Friedhof aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die klassizistische römisch-katholische Kirche stammt aus dem Jahr 1802; ihre erste Kapelle wurde 1788 errichtet.
Im Ortsteil Maša befindet sich die Mašiansky-Brücke, eine von zwei erhaltenen einbogigen Steinbrücken aus der Zeit um 1765. Die Brücke ist von einer neueren Konstruktion überdeckt.
Aktivitäten
Zum Freibad in Hnúšťa gehört ein 25 Meter langes Schwimmbecken mit einer Tiefe von 1 bis 1,8 Metern. Außerdem gibt es ein 10 × 10 Meter großes Kinderbecken mit einer kleinen Rutsche.
Das Touristeninformationszentrum Hnúšťa vermietet zwei Elektrofahrräder, drei Crossräder und einen Fahrradanhänger für Kinder. Für die ausgeliehenen Fahrräder stehen außerdem Helme und reflektierende Ausrüstung zur Verfügung.
Der Abschnitt des Lehrpfads Márie Széchy im Katastergebiet von Hnúšťa folgt der historischen Straße zwischen den Burgen Fiľakovo und Muráň aus dem Jahr 1644. Die Stadt richtete diesen Lehrpfadabschnitt 2021 ein.
Besucherinformationen
Die Ausstellung in der Petrivaldského-Villa ist an Werktagen zugänglich. Am Wochenende sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung und abhängig von der Verfügbarkeit einer Führungskraft möglich.
Das Touristeninformationszentrum Hnúšťa bietet Reservierungen für die städtischen Museen, Informationen zu kulturellen, gesellschaftlichen und touristischen Angeboten in Hnúšťa und der Umgebung sowie Tipps für Wander- und Radtouren.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Večelkov, Sútor, Kociha, Rakytník, Štrkovec, Jesenské, Nová Bašta, Žíp.
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