Pohorelá in der Slowakei: Eisenwerksgeschichte, Natur und Hotels
Pohorelá gehört zum ethnografischen Gebiet Horehronie. Im Katastergebiet des Ortes begegnen sich eine eng mit der Eisenverarbeitung verbundene Vergangenheit, geschützte Moor- und Waldlandschaften sowie Wege zu markanten Orten östlich und südlich der Gemeinde.
Geschichte und Kultur
Im 18. Jahrhundert wurden im Katastergebiet von Pohorelá Eisenerzbergwerke eröffnet und ein Eisenwerk errichtet. Im Zusammenhang mit diesem Eisenwerk entstand Pohorelská Maša als Arbeitersiedlung. Der Eisenwerkskomplex von Pohorelá wurde zum bedeutendsten Eisenproduzenten in der Gemerská župa. Eine konkrete technische Etappe dieser Entwicklung folgte 1833: Karol Heyssl errichtete im Eisenwerkskomplex das erste Blechwalzwerk im damaligen Ungarn.
Zur Geschichte von Pohorelská Maša gehört auch ihre Kirche. Die römisch-katholische Kirche wurde 1903 an der Stelle eines früheren hölzernen Coburg-Herrenhauses errichtet. Ihre Fenster sind mit farbigem Glas gestaltet. Im Jahr ihrer Weihe wurde sie dem heiligen Filip geweiht. Damit stehen in Pohorelská Maša die Erinnerung an die Arbeitersiedlung, die Geschichte des Eisenwerks und ein sakraler Bau mit eigener Vorgeschichte eng beieinander.
Regelmäßig findet in Pohorelá das Folklorefestival „Dedina ako klenotnica“ statt. Dokumentierte Ausgaben gab es am 13. Juli 2024, am 12. Juli 2025 und am 18. Juli 2026. Der Veranstaltungstermin gehört damit zu den konkret belegten kulturellen Daten des Ortes.
Natur
Pohorelské vrchovisko ist ein Naturschutzgebiet im Katastergebiet von Pohorelá und liegt in der Schutzzone des Nationalparks Nízke Tatry. Das Gebiet ist von Torfmoor-Pflanzengesellschaften sowie einem sumpfigen Weiden-, Erlen- und Birkenwald bedeckt. Seine natürliche Prägung unterscheidet sich damit deutlich von den historischen Spuren der Eisenverarbeitung und ergänzt die kulturelle Seite des Ortes um eine eigenständige Landschaft.
Pohorelské vrchovisko liegt in der Nähe der Staatsstraße und der Eisenbahnstrecke zwischen Brezno und Červená Skala. Diese Lage beschreibt die Einbindung des Schutzgebiets in den örtlichen Verkehrsraum, ohne die geschützte Landschaft auf eine reine Durchgangsstation zu reduzieren.
Wege und Aussichtspunkte
Der Ždiarske sedlo ist ein touristisch bedeutender Sattel und ein Übergang über den Hauptkamm der Kráľovohoľské Tatry von Pohorelá nach Liptovská Teplička. Am Südhang des Ždiarske sedlo befindet sich am Waldrand neben dem Weg nach Pohorelá eine Wasserquelle, fünf Minuten vom Sattel entfernt.
Östlich von Pohorelá steht die Kapelle Sedembolestnej Panny Márie auf einem Feld neben einem Feldweg zwischen Pohorelá und Pohorelská Maša. Der Ort der Kapelle ist ein Ort der Ruhe und des Gebets und bietet Ausblicke über das Horehronské podolie und die niedrigeren Bergkuppen der Nízke Tatry. So führen die beschriebenen Wege von der historischen Ortslandschaft zu einem Sattel, einer Quelle und einem stillen Aussichtspunkt.
Übernachtung in Pohorelá
Ebenso wichtig sind enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die jeweiligen Buchungs- und Stornierungsbedingungen. Bei einer Reise mit mehreren Personen lassen sich Belegung und Kostenbestandteile direkt zwischen den Angeboten gegenüberstellen. Maßgeblich ist, was auf der jeweiligen Angebotsseite konkret ausgewiesen ist. Anschließend können Sie die Angebote ansehen und miteinander vergleichen.
Weitere Orte: Telgárt, Osrblie, Braväcovo, Zavadka Nad Hronom, Predajná, Podbrezová, Mýto Pod Dumbierom, Bystrá
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Brezno.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com