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Hronská Breznica: Hotel und Natur am Demian

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Hronská Breznica verbindet die Lage im Hron-Tal mit den vulkanisch geprägten Štiavnické vrchy und einer Geschichte, die von Bahn, Bergbau und ländlicher Siedlungsform erzählt. Das Höhenprofil reicht dabei vom Flusstal bis zu den höheren Gipfeln des umliegenden Gebirges.

Natur

Hronská Breznica liegt im Tal des Flusses Hron an dessen linkem Ufer in den Štiavnické vrchy auf 275 Metern Höhe. Das Gelände reicht vom Hron-Tal auf 275 Metern bis zum Jaseňový vrch auf 765 Metern Höhe. Die Štiavnické vrchy rund um Hronská Breznica enthalten andesitische Pyroklastika und weitere vulkanische Gesteine; das Gebirge entstand durch vulkanische Tätigkeit.

In den Demian-Felsen befindet sich ein natürliches Felsfenster. Der Bach Jasenica hat ein natürliches Bachbett und erhaltene Ufervegetation, während am Hron Bestände aus Erlen, Weiden und Pappeln wachsen. Im Gebiet leben mehrere Arten von Fischen, Amphibien, Reptilien und Wasservögeln.

Wandern

Der 678 Meter hohe Demian oberhalb von Hronská Breznica ist über einen grün markierten Wanderweg erreichbar. Vom Demian bietet sich ein schöner Ausblick auf Orte und Siedlungen im Kremnica-Gebirge sowie auf das Hron-Tal.

Das Naturschutzgebiet Pralesy Slovenska – Demian ist einer von zahlreichen Teilen des 2022 ausgewiesenen Schutzgebiets Pralesy Slovenska. Es schützt einen Urwaldrest an den nordöstlichen Hängen des 685 Meter hohen Demian östlich von Hronská Breznica am Nordrand der Štiavnické vrchy. Der Lehrpfad ist mit dem Bus bis zur Haltestelle Hronská Breznica, otočka, oder mit dem Zug bis Hronská Dúbrava erreichbar; anschließend führt ein 1,2 Kilometer langer, gelb markierter Wanderweg nach Süden und Osten oberhalb des Hron.

Kultur

Der Glockenturm von Hronská Breznica wurde 1905 erbaut. An der Straße in Richtung Banská Štiavnica steht eine steinerne Statue des heiligen Johannes Nepomuk, eine volkstümliche Arbeit aus dem 19. Jahrhundert. Hronská Breznica ist als lineare Straßensiedlung angelegt; die frühen Häuser waren aus Holz, spätere Häuser aus Lehm und Stein.

Am 10. August 1873 wurde der Betrieb auf der Schmalspurbahn zwischen den Bahnhöfen Hronská Breznica und Banská Štiavnica aufgenommen. Die Bewohner von Hronská Breznica stellten früher Holzkohle her und lieferten sie an umliegende Eisenhütten. Der Bergwerksstollen unter Mertanec war etwa 500 Meter lang; sein Eingang wurde beim Bau der Trate mládeže zugeschüttet.

Ein Bronzespieß, der am felsigen Hang von Bučan gefunden wurde, wird zusammen mit einem blattförmigen Spieß aus einer unbekannten Fundstelle auf etwa 700 v. Chr. datiert.

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