Dlhá Nad Váhom: Hotels, Landschaft und historische Spuren
Dlhá nad Váhom liegt am linken Ufer des Flusses Váh im mittleren Teil der Donautiefebene, einer tiefer gelegenen Region der Donautiefebene im Südwesten der Slowakei. Zur besonderen landschaftlichen Lage gehört ein schmaler Querwall zwischen der Aue des Váh und der Aue des Bachs Jác. Im östlichen Teil des Katastergebiets gibt es miteinander verbundene flache Sandrücken, die sich 1 bis 3 Meter über die umgebende Ebene erheben. In der Landschaft bei Dlhá nad Váhom sind außerdem ehemalige Flussarme des Váh bis heute sichtbar.
Landschaft
Die geographischen Formen bleiben dabei eng mit dem Flussraum verbunden. Der Ort liegt nicht nur am linken Váh-Ufer, sondern auch in einem Abschnitt der Donautiefebene, dessen tiefer gelegene Landschaft durch die Auen und die flachen Erhebungen geprägt ist. Die ehemaligen Flussarme des Váh sind als historische Wasserläufe weiterhin in der Landschaft erkennbar, während die Sandrücken im östlichen Katastergebiet nur 1 bis 3 Meter über die umgebende Ebene hinausragen.
Geschichte
Die Geschichte des Ortes reicht über viele Epochen zurück. Im Katastergebiet von Dlhá nad Váhom gibt es Siedlungsspuren aus der Steinzeit, der Bronzezeit, der älteren und jüngeren Eisenzeit, der römischen Zeit und dem Mittelalter. Auch die Flussgeschichte ist überliefert: Im Jahr 1828 waren am Váh bei Dlhá nad Váhom elf Mühlen in Betrieb. Ein weiterer archäologischer Bezug entstand 1963, als der Einheimische V. Takács dem Archäologischen Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Nitra zwei Mammutzähne, einen Nashornzahn, einen Gelenkknochen eines Nashorns und ein Hirschgeweih übergab.
Kultur
Mehrere Denkmäler erinnern an Menschen und Ereignisse aus der Ortsgeschichte. Vor dem Pfarramt steht ein geschnitztes hölzernes Denkmal für Dávid Mészáros. Er wurde in Dlhá nad Váhom geboren, war römisch-katholischer Priester und wurde 1849 wegen antikaiserlicher Äußerungen hingerichtet. An Haus Nr. 111 befindet sich außerdem eine Gedenktafel für Alajos Izsóf, der ebenfalls in Dlhá nad Váhom geboren wurde und als Priester, Redakteur, Schriftsteller und Reisender tätig war.
Zum Ortsbild gehören auch religiöse Denkmäler verschiedener Zeiten. In Dlhá nad Váhom steht eine klassizistische Wegstatue des heiligen Florian aus dem Jahr 1826. An der Hauptstraße befindet sich eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1890. Die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist in einer Urkunde aus dem Jahr 1252 erwähnt. Heute ist sie ein einschiffiger Bau im Empirestil, der 1899 umgebaut wurde. Die Kirche ist in gutem Zustand und wird weiterhin für ihren religiösen Zweck genutzt.
Volkskultur
Auch der Alltag vergangener Generationen ist überliefert: Für Dlhá nad Váhom lassen sich Formen der Volksküche und Jahresbräuche aus der Zeit der letzten hundert Jahre anhand ethnografischer und historischer Beschreibungen sowie der Erinnerungen von Einwohnern rekonstruieren.
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