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Radošina zwischen Považský Inovec und Nitrianska pahorkatina

File:Radosina kastiel 02.jpg File:Radosina kastiel 02.jpg Foto: Stanislav Doronenko via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
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Natur

Radošina liegt an der Grenze zwischen dem Gebirge Považský Inovec und der Hügellandschaft Nitrianska pahorkatina. Der Marhát ist mit 749 m der höchste Gipfel. An den Hängen des Považský Inovec im Katastergebiet von Radošina wachsen überwiegend Eichen- und Eichen-Hainbuchenwälder. Durch das Katastergebiet führt der Lehrpfad Považský Inovec. Die selbstgeführte Route ist im Sommer und Winter nutzbar, umfasst etwa 60 km einschließlich kommunaler Abzweigungen und weist einen mittleren bis hohen Schwierigkeitsgrad auf. Sie behandelt historische, kulturelle, naturwissenschaftliche und naturschutzbezogene Themen.

In der näheren Umgebung von Radošina liegt die Naturhöhle Čertova pec. Sie gilt als die älteste menschliche Höhlensiedlung der Slowakei und wurde 1981 zum geschützten Naturgebilde erklärt.

Kultur

Die römisch-katholische Kirche in Radošina wurde 1636–1644 im Renaissancestil errichtet und der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht. 1755 wurde sie barockisiert, 1663 um einen vorgebauten Turm ergänzt. Der einschiffige Bau besitzt ein renaissancezeitliches Tonnengewölbe, einen halbrunden Presbyteriumsabschluss und eine Sakristei; der Turm trägt ein Pyramidendach und ein Eisenkreuz.

Am Eingang zum Kirchenareal steht die Kapelle des Heiligen Kreuzes. Die Renaissancekapelle bestand bereits 1636, wurde später barockisiert und wird auch als Marienkapelle bezeichnet. Neben der Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit befindet sich außerdem die Lourdesgrotte. Sie besteht aus Karstgestein und enthält Statuen der Jungfrau Maria und der heiligen Bernadette sowie Votivtafeln. Die Grotte wurde am 22. Mai 1949 geweiht.

Das Kaštieľ in Radošina entstand als Renaissancebau in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und diente dem Bistum Nitra seit seiner Entstehung als Sommersitz. Der zweigeschossige vierflügelige Bau besitzt einen geschlossenen Innenhof und halbrunde Eckerkern.

Auch die Geschichte des Radošinské naivné divadlo ist eng mit Radošina verbunden: Das Theater wurde in den 1960er-Jahren in Radošina gegründet, zu seinen Gründern gehörte Stanislav Štepka, und seine erste Premiere fand am 25. Dezember 1963 statt. Im Klubtheater des Radošinské naivné divadlo in Radošina fanden die Premieren von „Jááánošííík“ 1970 und „Človečina“ 1971 statt. Das Gebäude des Klub mladých bewahrt den Innenraum der ersten Bühne des Radošinské naivné divadlo.

Wein

Pivnica Radošina verarbeitet hauptsächlich Trauben aus dem eigenen, unmittelbar oberhalb des Weinkellers gelegenen 33 ha großen Weinberg. Bei Pivnica Radošina werden Weinverkostungen angeboten. Der Radošinský Klevner von Pivnica Radošina wurde während eines Besuchs von Johannes Paul II. oder der britischen Königin in der Slowakei ausgeschenkt.

Verkehr

Radošina verfügt seit 1909 über einen Eisenbahnanschluss an der Strecke Nitra–Zbehy–Radošina. Der Personenverkehr auf der Strecke ist derzeit unterbrochen.

Ebenso sollten enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung klar ausgewiesen sein. Je nach Reiseplanung können diese Angaben wichtiger sein als ein bloßer Gesamtpreis. Ein Blick auf mehrere Angebote hilft, unterschiedliche Leistungsumfänge und Bedingungen sachlich nebeneinanderzustellen, ohne aus der Darstellung auf eine bestimmte Ausstattung oder Verfügbarkeit zu schließen.

Weitere Orte

Koniarovce, Orešany, Kamanová, Svrbice, Krušovce, Šalgovce, Dvorany Nad Nitrou, Súlovce

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Topoľčany.

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