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Rišňovce entdecken: Hotel, Kirche und Ortsgeschichte

Rišňovce liegt im südwestlichen Teil der Nitraer Lösshügellandschaft. Im Ort verbinden sich sakrale Baukunst, Erinnerungsorte und Spuren einer weit zurückreichenden Siedlungsgeschichte mit einer Radroute, die Nitra und Rišňovce miteinander verbindet.

File:Rišňovce, Kaštieľ.jpg File:Rišňovce, Kaštieľ.jpg Foto: Roman Hraška via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Die Dreifaltigkeitskirche in Rišňovce wurde zwischen 1766 und 1775 erbaut. Der spätbarocke einschiffige Bau besitzt ein quadratisches Presbyterium und eine angebaute Sakristei. Im Inneren finden sich eine barocke und Rokoko-Gestaltung sowie ein luisianischer Hauptaltar aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Zur Ausstattung gehört außerdem eine kleine Glocke des heiligen Kyrill und Method aus dem Jahr 1747. Sie wurde zufällig auf dem Dachboden des Pfarrhauses gefunden.

Der Turm der Dreifaltigkeitskirche ist einschließlich des Kreuzes an seiner Spitze etwa 27 Meter hoch. Der Musikchor ist nicht vom Kirchenraum aus erreichbar, sondern von außen über steile Stufen beim Turm. Südlich der Kirche steht in einem gepflegten Park das kyrillisch-methodianische Doppelkreuz.

Ein Besuch des M. I. Kutuzov Museums ist nur nach telefonischer Anmeldung möglich. Das Museum zeigt eine ständige Ausstellung mit Kopien historischer Urkunden zur Geschichte von Rišňovce und zu Kutuzovs Aufenthalt im Ort. In den unteren Räumen befindet sich außerdem eine ständige Ausstellung von Gegenständen der Volkskultur.

Geschichte

Das Renaissance-Herrenhaus von Rišňovce ist seit dem 2. Juli 1993 als nationales Kulturdenkmal im zentralen Verzeichnis eingetragen. Im Gebäude übernachtete Marschall Kutuzov vom 18. bis 19. Dezember 1805 nach der Schlacht bei Slavkov am 2. Dezember 1805. Die früheste Bauphase des Herrenhauses datiert wahrscheinlich in die Mitte des 16. Jahrhunderts. Damals bestand es aus einem ebenerdigen, dreiräumigen, einflügeligen und unterkellerten Baukörper.

Auch das Gemeindegebiet von Rišňovce bewahrt archäologische Spuren verschiedener Epochen. Fundstellen belegen eine Besiedlung in der Jungsteinzeit und in der Hallstattzeit. Zum archäologischen Befund gehören außerdem Keramikfragmente aus der römischen Zeit.

Das Denkmal für die Gefallenen wurde 1935 von Feuerwehrleuten des tschechoslowakischen freiwilligen Feuerwehrkorps mit Unterstützung der Bürger errichtet. Es ehrt die im Ersten Weltkrieg (1914–1918) gefallenen Einwohner von Rišňovce.

Unterwegs

Der Kreuzweg in Rišňovce umfasst vierzehn Stationen aus Akazienholz. Er gilt als Ort für persönliches Gebet sowie zum Erholen und Kraftschöpfen. Für Vorübergehende auf dem Weg zum Friedhof von Horné Rišňovce sind die vierzehn Stationen ein Mahnmal.

Die gelbe Radroute 8110 verbindet Nitra mit Rišňovce und führt über Asphalt-, befestigte und Feldwege. Sie ist eine leichte, für den Freizeitsport geeignete MTB-Route und eignet sich für das Radfahren mit der Familie.

Für eine Übernachtung in Rišňovce können Reisende Angebote ansehen oder vergleichen. Ebenfalls relevant sind enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die geltenden Buchungs- und Stornierungsbedingungen. So bleiben die konkreten Kosten und Bedingungen des ausgewählten Angebots getrennt von den beschriebenen Ortsinformationen nachvollziehbar.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten: Branč, Lužianky, Nové Sady, Veľký Cetín, Čab, Podhorany, Jelenec, Cabaj - Čápor.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nitra.

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