Zum Hauptinhalt springen

Stebnícka Huta: Hotels, Wanderwege und Glashüttengeschichte

Anzeige

Stebnícka Huta liegt in den Niederen Beskiden, im Tal des kleinen Bachs Rosucká voda und an der Staatsgrenze zu Polen. Die Lage verbindet eine waldreiche Landschaft mit einer bemerkenswerten Geschichte der Glasherstellung und mit Wanderwegen, die bis an die Grenze führen. In der Umgebung dominieren zusammenhängende Buchen- und Tannenwälder. In diesen umliegenden Wäldern leben unter anderem Hirsche, Rehe, Wildschweine, Bären, Wölfe, Luchse, Schwarzstörche und zahlreiche Greifvögel.

Natur

Die Natur rund um Stebnícka Huta wird von den ausgedehnten Buchen- und Tannenwäldern geprägt. Zur Tierwelt der umliegenden Wälder gehören sowohl große Säugetiere als auch verschiedene Vogelarten: Neben Hirschen, Rehen und Wildschweinen werden Bären, Wölfe und Luchse genannt; außerdem leben dort Schwarzstörche und zahlreiche Greifvögel. Stebnícka Huta bietet Möglichkeiten zur Erholung, zum Wandern und für Sport im Sommer wie im Winter. In Stebnícka Huta gab es zudem zwei Skilifte, die bis 2015 in Betrieb waren.

Wandern und Grenzlage

Für Wanderungen sind mehrere unterschiedliche Streckenangaben überliefert. Der Wanderweg Hutisko–Wysowa, PL verläuft auf einer Länge von 0,82 km durch Stebnícka Huta. Derselbe Wanderweg ist insgesamt 3,2 km lang und führt bis zum Sedlo Blechnarka an der Staatsgrenze. Darüber hinaus sind in Stebnícka Huta acht Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 3,9 km verzeichnet. In der Nähe von Stebnícka Huta befindet sich außerdem ein touristischer Grenzübergang nach Polen.

Zur grenznahen Lage gehört auch die Verbindung zum polnischen Heilbad Wysowa: In der Nähe von Slnečný majer in Stebnícka Huta liegt Wysowa 6 km entfernt. Der Ort steht damit zugleich für die Landschaft der Niederen Beskiden, den Verlauf des Bachs Rosucká voda und die unmittelbare Beziehung zur polnischen Staatsgrenze.

Geschichte und Ortsbild

Die Geschichte von Stebnícka Huta ist eng mit der Glasherstellung verbunden. Eine Wander-Glashütte in Stebnícka Huta wurde 1641 erneuert und war bis 1856 in Betrieb. Die ehemalige Glashütte stellte Kristallglas her. Historisch gab es im Ort außerdem wasserbetriebene Anlagen, darunter eine Mühle, ein Sägewerk, eine Walkmühle, eine Flachs- und Hanfstampfe sowie eine Ölpresse.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Kirche: In Stebnícka Huta wurde 1853 eine römisch-katholische Kirche errichtet. Die Kirche Maria Namen ist als Filialkirche geführt. Am Gebäude des Gemeindeamts befindet sich eine Gedenktafel zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Neben dem Gemeindeamt steht das Denkmal Voľarsky kameň. Neben dem Haus Nr. 72 steht außerdem ein Wegkreuz, das auf das Jahr 1862 datiert ist.

So treffen in Stebnícka Huta mehrere klar erkennbare Elemente zusammen: die Wälder der Niederen Beskiden, die Tierwelt des umliegenden Gebiets, die grenzüberschreitende Wegverbindung und Zeugnisse aus Glasproduktion, Sakralgeschichte und lokaler Erinnerung.

Weitere Orte

Bartošovce, Zborov, Bartfeld, Bardejovské Kúpele, Regetovka, Malcov, Fričkovce, Smilno

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bardejov.

Unterkünfte in Stebnícka Huta vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige