Busovce – Kúria, Kirchen und Flusslandschaft
Bušovce liegt am Zusammenfluss des Flusses Poprad mit dem linken Nebenfluss Biela. Zugleich befindet sich der Ort an der Hauptstraße von Spišská Belá (4 km) nach Podolínec (6 km). Damit treffen hier eine markante Lage an zwei Gewässern und eine klar nachvollziehbare Verbindung zwischen benachbarten Orten aufeinander.
Kultur
Am östlichen Rand des historischen Zentrums steht die Kúria in Bušovce, ein spätbarocker, eingeschossiger, dreiflügeliger Bau aus dem späten 18. Jahrhundert. Die Kúria ist ein Kulturdenkmal mit einem Wohnhaus und Wirtschaftsgebäuden. Das historische Zentrum von Bušovce folgt einem historisch gewachsenen, linsenförmigen städtebaulichen Grundriss, der dem Ortskern eine klar erkennbare räumliche Form gibt.
Zu den historischen Sakralbauten gehört die römisch-katholische Kirche St. Laurentius des Diakons in Bušovce. Sie stammt aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Zu ihr gehört ein originales gotisches steinernes Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert; außerdem gehören der Kirche drei spätgotische Holzskulpturen aus der Zeit nach 1520 an, die der Werkstatt von Meister Paul von Leutschau nahestehen.
Die evangelische Kirche in Bušovce wurde 1818 im eklektizistischen Stil erbaut. Sie besitzt eine historistische Innenausstattung aus dem späten 19. Jahrhundert mit einem volkstümlich geschnitzten Taufbecken aus dem 19. Jahrhundert. Derzeit wird sie einmal jährlich für Gottesdienste genutzt.
Geschichte
Südlich von Bušovce liegt Dvorské pole, eine archäologische Fundstätte mit Nachweisen aus dem Paläolithikum, der Bronzezeit, der römischen Zeit, dem Mittelalter und der Neuzeit. Medzi lesmi ist eine weitere archäologische Fundstätte mit einer mittelalterlichen und neuzeitlichen Siedlung. Beide Orte verbinden die Geschichte von Bušovce mit unterschiedlichen Epochen und Siedlungsphasen.
Auch die traditionelle Spiš-Klöppelspitze gehört zu den regionalen Bezügen des Ortes: Sie wurde im Umfeld von Levoča, Lomnička und Bušovce hergestellt und war bereits im 17. Jahrhundert bekannt. Das historische Polnische Tor befand sich dort, wo die Biela in den Poprad mündet, in der Nähe des heutigen Bušovce.
Natur
Die Gewässer bestimmen mehrere präzise abgegrenzte Bereiche. Der Äschenangelabschnitt Poprad č. 5 reicht von der Mündung der Biela in Bušovce bis zur Mündung des Čierny potok in Spišská Belá–Strážky. Biela č. 1 ist ein fischbarer Forellenabschnitt von seiner Mündung in Bušovce bis zur Grenze des TANAP.
Im Katastergebiet von Bušovce befindet sich außerdem der regional bedeutsame Biokorridor des Flusses Poprad. Zusammen mit dem Zusammenfluss von Poprad und Biela bildet dieser Korridor den naturbezogenen Teil der Ortsmerkmale, während die beiden Angelabschnitte ihre jeweils eigene Begrenzung und Bezeichnung behalten.
Achten Sie außerdem darauf, welche Unterkunftsart angeboten wird und für welche Belegung sie ausgewiesen ist. Enthaltene Leistungen und einzelne Preisbestandteile können Sie dort ebenso nachvollziehen wie die Buchungs- und Stornierungsbedingungen. Ein genauer Vergleich dieser Punkte hilft, unterschiedliche Angebote sachlich nebeneinanderzustellen. Je nach Reiseplanung kann zudem entscheidend sein, ob die gewünschte Belegung, die enthaltenen Leistungen und die Gesamtkosten klar ausgewiesen sind. Nehmen Sie sich dafür die nötige Zeit, bevor Sie eine Buchungsentscheidung treffen.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Zakovce, Slovenská Ves, Červený Kláštor, Tvarožná, Vrbov, Jezersko, Lendak, Matiašovce.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kežmarok.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com