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Veľká Franková – Wege, Wasser und Geschichte in der Spišská Magura

Veľká Franková ist durch Wege geprägt, die über die Grenze nach Polen führen. Durch den Ort führt ein rot markierter Wanderweg, der über den touristischen Grenzübergang Malá Franková mit der polnischen Gemeinde Kacwin verbindet. Von der Grenze führt dieser Weg über Malá Franková zum Kamm der Spišská Magura am Berg Magurka auf 1.193 m Höhe und weiter nach Ždiar. Von Veľká Franková führt außerdem ein asphaltierter Radweg über den Grenzübergang in die benachbarte polnische Gemeinde Kacwin. Auf dem grenzüberschreitenden Radweg können an der Ostrunianka zwei kleine Wasserfälle gesehen werden, einer auf slowakischer und einer auf polnischer Seite.

File:Veľká Franková 17 Slovakia.jpg File:Veľká Franková 17 Slovakia.jpg Foto: Ing.Mgr.Jozef Kotulič via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur

Veľká Franková liegt in der Spišská Magura und im Tal des Baches Frankovský potok. Unterhalb von Veľká Franková vereinigt sich der Frankovský potok mit dem Osturniansky potok zur Kacwinianka. Dieser Fluss mündet in Polen in den Dunajec. Damit sind im Ortsgebiet mehrere Gewässernamen und ihre Verbindung über die Grenze hinweg miteinander verknüpft: vom Bach im Tal über den Zusammenfluss unterhalb des Ortes bis zum weiteren Lauf der Kacwinianka in Polen.

Geschichte

Die Gründung von Veľká Franková erfolgte wahrscheinlich bereits gegen Ende des 13. Jahrhunderts durch Mitglieder des Adelsgeschlechts Berzevici aus Veľká Lomnica, und zwar nach deutschem beziehungsweise šoltýsischem Recht. Der erste echte Originalbeleg für die Existenz von Franková stammt aus dem Jahr 1314. Zu den historischen Erwerbstätigkeiten der Einwohner von Veľká Franková gehörten vor allem Landwirtschaft, Viehhaltung und Holzarbeit. Diese Angaben verbinden die frühe Ortsgeschichte mit den Tätigkeiten, die das Leben der Einwohner über lange Zeit bestimmten.

Kultur

Die Kirche des heiligen Nikolaus wurde 1784 im klassizistischen Stil erbaut. Sie besitzt einen spätbarocken Hauptaltar mit Rokokoornamentik. Auf dem Gelände dieser Kirche steht ein hölzerner Glockenturm. Der Turm stammt aus dem Jahr 1921 und besitzt vier Glocken, die 1921 und 1924 von einer Glockengießerei aus Chomutov gegossen wurden. Die Kirche des heiligen Nikolaus ist in gutem Zustand und dient ihrem religiösen Zweck.

Ein weiteres Zeugnis der örtlichen Geschichte sind die Wassermühle und das Sägewerk in Veľká Franková. Sie bewahren ein originales Sägegatter, das noch heute funktionsfähig ist. Die Wassermühle und das Sägewerk sind nach vorheriger Vereinbarung zugänglich.

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