Zum Hauptinhalt springen

Píla: Hotel, Lehrpfad und Mühlengeschichte

Píla entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts rund um wasserkraftbetriebene Sägemühlen, die zum Herrschaftsgut Červený Kameň gehörten. Damit beginnt eine Ortsgeschichte, in der Wasserkraft, Handwerk und religiöse Bauten unterschiedliche Spuren hinterlassen haben.

File:Pila gravestones at the church.JPG File:Pila gravestones at the church.JPG Foto: feťour via Wikimedia Commons, Public domain
Anzeige

Natur und Wege

Unterhalb der Burg Červený Kameň führt ein Lehrpfad durch das Tal von Píla. An seinen Stationen vermittelt er Informationen über örtliche Sehenswürdigkeiten und Ereignisse aus der Geschichte der Gemeinde. Zwei Rastplätze bieten Besuchern die Möglichkeit, Trinkwasser nachzufüllen. Von zwei Stellen des Lehrpfads führen markierte Wanderwege direkt zur Burg Červený Kameň. Der Weg ist 3 km lang und weist einen Höhenunterschied von 53 m auf. Zugleich bietet er Naturerlebnisse im Landschaftsschutzgebiet Kleine Karpaten. So verbindet der Verlauf historische Bezüge, konkrete Wegdaten und Landschaft auf einer klar nachvollziehbaren Strecke.

Kultur und Geschichte

Ein wichtiger Teil der Mühlengeschichte ist die Ruine der Getreidemühle in Píla. Sie ist der Überrest einer herrschaftlichen Mühle, die der Familie Pálffy gehörte; ihr Kern stammt aus dem späten 17. Jahrhundert. Die ehemalige Getreidemühle wurde durch Wasserkraft betrieben, und ihr Mühlgraben ist hinter dem Gebäude bis heute erhalten. Auch der ehemalige Kupferhammer verweist auf die handwerkliche Vergangenheit des Ortes: Bis 1916 stellte er Kupferkessel her. Anschließend wurde er zu einer Riffelwerkstatt für Walzen von Getreidemühlen sowie zu einer Maschinenwerkstatt umgebaut.

Am Standort der ehemaligen Oberen Sägemühle sind Teile von zwei Mühlgräben erhalten. Eine weitere historische Verbindung zur Familie Pálffy zeigt sich an der ehemaligen gräflichen Sägemühle in Píla. Sie gehörte der Familie Pálffy von Červený Kameň und brannte gegen Ende des Jahres 1928 ab. Auf dem Friedhof befindet sich die Familiengruft der Brunovský. Die Familie betrieb in Píla in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Getreidemühle und eine Riffelwerkstatt für Walzen.

Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bestand in Píla außerdem eine Papiermühle. Das dort hergestellte Papier trug ein Wasserzeichen mit dem Motiv des Pálffy-Wappens. Die heutige Kirche der Heimsuchung der Jungfrau Maria stammt aus dem Jahr 1822; die ursprüngliche Kirche wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts errichtet. Der Bau ist einschiffig und besitzt einen polygonalen Abschluss sowie ein Tonnengewölbe. Über der Giebelfassade sitzt ein kleiner, mit einer Pyramide gedeckter Dachreiter.

Landschaft

Bei Hučák, auch Prielom Gidry genannt, zwängt sich der Bach zwischen zwei Felswänden hindurch und überwindet steinerne Kaskaden. Oberhalb von Píla liegt der 403 Meter hohe Hügel Prostredník. Dort erinnert ein Denkmal an die Partisanengruppe Janka Kráľa. Nahe dem Zusammenfluss der Bäche steht außerdem eine kleine Kapelle, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts erbaut und zuletzt 2005 instand gesetzt wurde.

Achten Sie außerdem auf enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie Buchungs- und Stornobedingungen. Gerade bei einem preisbewussten Aufenthalt schafft dieser Blick eine klare Grundlage für den Vergleich, ohne Leistungen oder Kosten vorauszusetzen, die nicht ausdrücklich genannt sind. Öffnen Sie dafür die konkreten Angebote und vergleichen Sie die genannten Felder direkt miteinander, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Weitere Ortsseiten: Budmerice, Dubová, Báhoň, Svätý Jur, Limbach, Bösing, Slovenský Grob, Modra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pezinok.

Unterkünfte in Píla vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige