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Kraľovany: Hotels zwischen Orava, Váh und Fatra

Kraľovany liegt im Ľubochňa-Durchbruch und am Zusammenfluss der Flüsse Orava und Váh. Der nördliche Teil des Ortes gehört zur Kleinen Fatra, der südliche Teil zur Großen Fatra. Auch das Katastergebiet reicht in geschützte Berglandschaften hinein: Dazu gehört ein Gebiet im Nationalpark Kleine Fatra, außerdem die Schutzzone des Landschaftsschutzgebiets Große Fatra.

File:Kraľovany train station, Slovakia, November 22, 2024 - 01.jpg File:Kraľovany train station, Slovakia, November 22, 2024 - 01.jpg Foto: Oto Zapletal via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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Natur

Ein markantes Naturmerkmal ist das Schutzobjekt Kraľoviansky meander. Es handelt sich um eine seltene Form des Flussreliefs, nämlich um einen antezedenten Durchbruch des Váh durch einen Ausläufer der Großen Fatra. Das Schutzgebiet Kraľoviansky meander umfasst 18 ha. Die Landschaft und die Bedingungen im Berggebiet von Kraľovany bieten außerdem einen geeigneten Lebensraum für Braunbär, Wolf, Dachs und Luchs. Die Wildkatze kommt sporadisch vor.

Die umliegenden Wälder von Kraľovany bieten Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Dadurch stehen neben den Fluss- und Schutzgebieten auch bewaldete Bergbereiche im Mittelpunkt des Ortes. Die Verbindung aus Kleiner und Großer Fatra bleibt dabei räumlich klar: Der Norden liegt in der Kleinen Fatra, während der Süden der Großen Fatra zugeordnet ist.

Wandern

Stoh ist ein markanter, 1.607,4 m hoher Grasgipfel auf dem Hauptkamm des Kriváň-Teils der Kleinen Fatra. Der Gipfel ist ein Aussichtspunkt mit Rundumblick, insbesondere auf die benachbarten Gipfel Veľký Rozsutec und Poludňový grúň. Ein grün markierter Wanderweg führt von der Gemeinde Kraľovany bis zum Gipfel des Stoh.

Die Wanderung zum Stoh ist von der Bahnstation Kraľovany über Žobrák zum Stoh geführt und kehrt anschließend über Žobrák zur Bahnstation Kraľovany zurück. Der Streckenverlauf verbindet damit den Bahnhof, den genannten Übergang über Žobrák und den Gipfel in einer festgelegten Hin- und Rückführung. Für Radfahrer und Wanderer ergänzen die umliegenden Wälder dieses Bergangebot, ohne dass die einzelnen Aktivitäten zu einem gemeinsamen Wegverlauf zusammengefasst werden.

Landschaft und Gewässer

Im Ortsteil Kraľovany-Rieka liegt ein gefluteter Steinbruchsee, der zu Erholungszwecken genutzt wird. Der See steht damit neben dem Zusammenfluss von Orava und Váh sowie dem Kraľoviansky meander für die unterschiedlichen Gewässerformen im Gebiet von Kraľovany.

Kultur und Geschichte

Die evangelische Kirche von Kraľovany wurde zwischen 1912 und 1913 erbaut und am 19. Oktober 1913 geweiht. Die älteste erhaltene Erwähnung der Siedlung Kraľovany stammt aus dem Jahr 1363. In dieser Erwähnung wird ein Handelsweg von Sučany über Kraľovany nach Ružomberok genannt.

Auch die Flößerei gehört zur Ortsgeschichte. Sie erlebte in Kraľovany ihre größte Blüte und dauerte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts an. So stehen neben Kirche und mittelalterlicher Erwähnung auch Verkehrs- und Flussgeschichte mit dem Ort in Verbindung.

Verbindungen

Kraľovany ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt für die Strecke 180 von Žilina nach Košice und für die Strecke 181 von Kraľovany nach Trstená. Die Bahnstation Kraľovany ist zugleich der Ausgangs- und Rückkehrpunkt der beschriebenen Wanderung über Žobrák zum Stoh.

Weitere Orte

Weitere Orte: Vyšný Kubín, Oravska Poruba, Srňacie, Veličná, Párnica, Dolný Kubín, Oravský Podzámok, Zázrivá.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Dolný Kubín.

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