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Rudina – Geschichte, Kultur und Landschaft

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Rudina liegt am nordöstlichen Rand des Javorníky-Gebirges, im Tal des Janinský Potok und oberhalb seiner Mündung in den Fluss Kysuca. Die Lage verbindet einen klar beschriebenen Landschaftsraum mit einer Ortsgeschichte, die bis in die Latènezeit zurückreicht und im heutigen Gemeindeleben durch Kultur und Sport ergänzt wird.

Landschaft

Das Gemeindegebiet von Rudina ist überwiegend bewaldet und hügelig. Die Höhenlage reicht von etwa 350 bis 560 Metern. Charakteristisch ist außerdem eine fast 3 km lange, lineare Siedlungsstruktur entlang des Janinský Potok. Flusslauf, Topografie und Siedlungsform gehören damit zu den prägenden räumlichen Merkmalen des Ortes.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung von Rudina stammt aus dem Jahr 1359. Noch weiter zurück reichen die archäologischen Spuren: Funde auf dem Gemeindegebiet von Rudina und in der Umgebung belegen eine Besiedlung bereits in der Latènezeit. Beide Zeitangaben markieren unterschiedliche Ebenen der Ortsgeschichte – die schriftliche Nennung des Ortes und die durch Funde belegte frühere Besiedlung.

Kultur

Zur sakralen Architektur von Rudina gehört die Kirche Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Sie wurde am 28. Januar 1995 geweiht und am 1. Juli 2004 zur Pfarrkirche erhoben.

In Rudina befindet sich außerdem eine Kapelle, die ursprünglich ein klassizistischer Glockenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert war. Ein weiterer historischer Erinnerungsort ist das Rudinaer Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Es wurde 1933 mit einer Büste von M. R. Štefánik errichtet; unter der Büste wurde eine Gedenkurkunde hinterlegt.

Auch die Folklore gehört zum kulturellen Profil der Gemeinde. Die Folkloregruppe Dúbravka tritt bei allen von der Gemeinde Rudina veranstalteten Kultur- und Gesellschaftsveranstaltungen auf und vertritt die Gemeinde bei Bezirkswettbewerben von Gesangsgruppen. Eine Folkloregruppe präsentiert außerdem jahrhundertealte dörfliche Bräuche und macht sie der jüngeren Generation zugänglich.

Natur

Zu den Naturdenkmälern von Rudina zählen die geschützten Linden „Tri kopce“. Ihr Schutzstatus ist ebenso Teil des örtlichen Naturerbes wie die überwiegend bewaldete und hügelige Struktur des Gemeindegebiets.

Sport und Verkehr

Regelmäßig werden in Rudina die slowakischen UCI-Meisterschaften im Trial-Radsport veranstaltet.

Rudina ist sowohl per Bahn als auch auf der Straße gut angebunden. Mit der Bahn ist Rudina 3 km von Kysucké Nové Mesto und 7 km von Žilina entfernt. Von Rudina verkehren regelmäßig Busse nach Kysucké Nové Mesto, von wo aus Reisende weiter in Richtung Žilina oder Čadca fahren können.

Prüfen Sie ebenso enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie Buchungs- und Stornierungsbedingungen. So lassen sich die Konditionen der jeweiligen Angebote transparent gegenüberstellen. Die konkreten Details sollten Sie vor dem Buchen direkt auf der jeweiligen Angebotsseite kontrollieren.

Auch die Seiten zu Kysucké Nové Mesto, Radoľa, Rudinka und Horný Vadičov können Sie von hier aus direkt aufrufen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kysucké Nové Mesto.

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