Liptovské Kľačany: Bergwege, Nízke Tatry und Hotels
Am Eingang des Kľačianska-Tals liegt Liptovské Kľačany. Durch den Ort führt die Lehr-Radtourismusroute N2401 – Vlkolínec – Pribylina, während sich am Ortseingang eine Kreuzung von Radtourismus-Routen befindet.
Natur und Landschaft
Das Natura-2000-Gebiet Nízke Tatry umfasst das Katastergebiet von Liptovské Kľačany. Das Schutzgebiet ist durch überwiegend nadelwaldgeprägte Lebensräume mit ergänzenden Wiesen und Weiden gekennzeichnet. Der größte Teil von Liptovské Kľačany liegt unterhalb des Gipfels Chabenec im Schutzgebiet des Nationalparks Niedere Tatra. Unter anderem schützt das Schutzgebiet Nízke Tatry die Waldvogelarten Steinadler, Birkhuhn, Auerhuhn, Dreizehenspecht, Raufußkauz, Sperlingskauz und Haselhuhn. Die Wälder rund um Liptovské Kľačany bieten zahlreiche leichte Spaziergänge.
Wandern und Radfahren
Mehrere markierte Verbindungen erschließen das Umfeld des Ortes. Ein Wanderweg führt vom Kľačianska-Tal zur Magurka. Ein markierter Weg führt von Tajch über Magurka zum Sattel Latiborská hoľa. Eine weitere markierte Strecke führt von der Siedlung Železnô über Magurka und den Berg Mestská hora auf 1.520 Metern zum Hauptkamm unterhalb des Malý Chabenec. Durch das Kľačianska-Tal können Besucher wandern. Ein Aufstieg über Brestovec führt zur Ľupčianska Magura auf 1.315 Metern Höhe.
Die Routen unterscheiden sich dabei deutlich in ihren genannten Landschaftsbezügen: Das Kľačianska-Tal bildet den Ausgangspunkt eines Weges zur Magurka und ist zugleich selbst als Wandergebiet beschrieben. Andere markierte Wege führen weiter über Magurka zu einem Sattel oder zum Hauptkamm unterhalb des Malý Chabenec. Die Radtourismusroute N2401 – Vlkolínec – Pribylina ergänzt diese Wanderverbindungen durch eine durch Liptovské Kľačany führende Strecke.
Kultur und Geschichte
Die Kirche der heiligen Elisabeth wurde von 1878 bis 1889 im historistischen Stil erbaut. Die heutige Kirche steht an der Stelle einer gotischen Kirche aus dem Jahr 1339. In der Kirche sind zwei barocke Gemälde aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sowie ein spätbarockes Tabernakel mit Cherubim erhalten. Die Kirche der heiligen Elisabeth wurde zu einem bedeutenden siedlungsprägenden Faktor des Ortes.
Auch die Zeitgeschichte ist im Kľačianska-Tal sichtbar: Dort sind noch sichtbare Überreste von Partisanenbunkern vorhanden. Für die Kirche der heiligen Elisabeth von Ungarn ist außerdem eine Angabe von 10:30 Uhr aufgeführt.
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