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Vyšná Boca – Bergbaugeschichte, Natur und Hotels

Seit 1551 wird Vyšná Boca als königliche Bergbaustadt erwähnt. Bis heute begegnen Ihnen hier Spuren des Bergbaus, historische Gebäude und Wege durch die Berglandschaft der Niederen Tatra.

File:Vyšná Boca, Slovakia - Lutheran Church after Reconstruction - 2021.jpg File:Vyšná Boca, Slovakia - Lutheran Church after Reconstruction - 2021.jpg Foto: Patrik Kunec via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Geschichte und Kultur

Die traditionellen Häuser in Vyšná Boca und Nižná Boca wurden im 18. und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Sie besitzen einen besonderen Grundriss, der aus dem Dreiteilungsprinzip erweitert wurde. In beiden Gemeinden gab es außerdem eine Form der Wiesenwirtschaft. Denkmalgeschützte Heuschober und Stallgebäude gehören zu diesem Erbe und verleihen der Umgebung einen besonderen Charakter.

Ein konkreter Einblick in das frühere Leben bietet das Banícky dom. Das Haus zeigt die traditionelle Lebens- und Wohnweise einer Bergbaufamilie und besitzt eine originale historische Ausstattung. Im hinteren Zimmer befindet sich eine Ausstellung zur Bergbaugeschichte in der Umgebung von Vyšná Boca. Für die Sommerzeit sind dort außerdem Vorführungen der traditionellen Heutransportform „Bocké batohy“ vorgesehen.

Zur örtlichen Baugeschichte gehört auch die evangelische Kirche in Vyšná Boca. Sie wurde 1785 als klassizistische Toleranzkirche an der Stelle eines Sakralbaus aus dem späten 16. Jahrhundert errichtet. Im Inneren besitzt sie eine Holzdecke und Emporen an drei Seiten.

Natur

Vyšná Boca liegt in der Schutzzone des Nationalparks Niedere Tatra, des NAPANT. Gemeinsam mit den nahe gelegenen Gemeinden Nižná Boca und Malužiná gehört der Ort zum 16 Kilometer langen Bocianska-Tal.

Eine besondere örtliche Erscheinung ist der Mineralbrunnen Kyselka. Er tritt aus einem Bergwerksstollen aus und führt ausgezeichnetes eisenhaltiges Mineralwasser mit säuerlichem Geschmack.

Unterwegs

Der Lehrpfad Zlatnica ist ganzjährig zugänglich und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad begangen beziehungsweise befahren werden. Der Weg ist 12 Kilometer lang und umfasst 11 Informationsstationen.

Weitere Informationen zu Naturschutz, Geschichte und Bergbau vermittelt der Lehrpfad Bacúch–Vyšná Boca an fünf Informationstafeln. Er ist mittelschwer, 14 Kilometer lang, weist 690 Höhenmeter auf und dauert ungefähr fünfeinhalb Stunden.

Bocianske sedlo ist ein Knotenpunkt von Wanderwegen. Dazu gehört der gelb markierte Weg von Vyšná Boca nach Králička und weiter zur Chata generála Milana Rastislava Štefánika unterhalb des Ďumbier. Die Schutzhütte am Bocianske sedlo bietet bei Regen oder Gewitter Schutz und liegt in unmittelbarer Nähe eines häufig begangenen Kammwegs.

Die Wanderung Rovná hoľa beginnt in der Bergbauortschaft Vyšná Boca unterhalb der Čertovica. Im Gemeindegebiet von Vyšná Boca liegt außerdem das Skizentrum Bačova Roveň mit präparierten, künstlich beschneiten Pisten und Nachtskifahren.

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Weitere Orte

Weitere Ortsseiten auf dieser Ebene: Liptovský Ondrej, Závažná Poruba, Liptovská Sielnica, Bobrovník, Lubela, Liptovsky Jan, Liptovské Matiašovce, Partizanska Lupca.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Liptovský Mikuláš.

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