Rabčice – Hotel zwischen Natur, Kultur und Wintertradition
Rabčice liegt im Landschaftsschutzgebiet Horná Orava und verbindet geschützte Natur mit goralenischer Kultur. Dazu kommen eine Winterveranstaltung, eine grenzüberschreitende Radroute und regionale Spezialitäten.
Natur
Im Landschaftsschutzgebiet Horná Orava gehört Rabčice zur Zone D mit der zweiten Schutzstufe. Eine strengere Einstufung gilt für die Torfmoore in der Lokalität Rabčické bory: Sie liegen in Zone B mit der vierten Schutzstufe. Das Katastergebiet von Rabčice gehört außerdem im Rahmen des Natura-2000-Netzes zum Vogelschutzgebiet Horná Orava, das für den internationalen Vogelschutz bedeutsam ist.
Zum geschützten Naturbestand des Ortes gehören auch zwei bemerkenswerte Bäume. Auf dem Friedhof von Rabčice steht eine großblättrige Linde, die etwa 350 Jahre alt und 27 Meter hoch ist. Ihr Stammumfang beträgt 680 Zentimeter, ihre Krone ist 18 Meter breit; seit 1974 steht sie unter Schutz. Eine Bergulme befindet sich am Ortseingang von Rabčice beim Haus beziehungsweise bei der Hütte Nr. 422. Sie ist schätzungsweise 250 Jahre alt, 35 Meter hoch, hat einen Stammumfang von 455 Zentimetern und eine Kronenbreite von 20 Metern. Auch sie steht seit 1974 unter Schutz.
Kultur und Geschichte
Die Siedlungsgeschichte von Rabčice reicht bis vor das Jahr 1612 zurück. In diesem Jahr würdigte Juraj Turzo die Verdienste und Schwierigkeiten von Jakub Ramža bei der Gründung der Gemeinde. Die kulturelle Überlieferung wird unter anderem von der Folkloregruppe Rabčičanka getragen. Sie wurde 1973 gegründet, um die Bräuche von Rabčice und goralenische Lieder wiederzubeleben.
Eine weitere kulturelle Institution ist das Kinderfolkloreensemble Kašunka, das 1982 gegründet wurde. Den Kindern wurde das im Rückgang begriffene goralenische Idiom Wort für Wort vermittelt.
Winter und Rad
Rabčice begründete 2007 die Tradition des Skilanglaufmarschs Gorálová bežka. Die Veranstaltung wird in den Wintermonaten Januar oder Februar je nach Wetterlage organisiert. Die Strecke der Gorálová bežka war etwa 20 Kilometer lang und führte durch das Katastergebiet von Rabčice.
Für den Radverkehr wurde in Rabčice ein 4,2 Kilometer langer Abschnitt einer grenzüberschreitenden Radroute gebaut. Die Radroute verläuft über bestehende Straßen sowie durch Wald- und Grünlandflächen. Rabčice verfügt außerdem über eine Touristen- und Radkarte, in der die örtliche Orientierung für diese beiden Bereiche zusammengeführt ist.
Kulinarik
Im Salaš u Štefana können Besucher ihren eigenen Oštiepok herstellen. Gemeinsam mit den Gastgebern können sie dort außerdem Moskôľ backen und diese mit Grammeln, Brimsen oder Heidelbeermarmelade zubereiten. Das Salaš u Štefana liegt am oberen Ortsende von Rabčice, 4 Kilometer vom Ortseingang entfernt.
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Wichtig können außerdem enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Buchungs- und Stornobedingungen sein.
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