Ľubochňa: Hotels, Talwege und Waldbahn
Das Ľubochnianska-Tal ist das längste Tal im Gebirge Veľká Fatra. Die Route durch das Ľubochnianska-Tal führt in den Nationalpark Veľká Fatra. Markierte Wege, ein Lehrpfad, historische Parkanlagen und technische Denkmäler machen die verschiedenen Seiten des Ortes sichtbar.
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Foto: Milan Nobonn via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Natur und Wege
Der Lehrpfad Ľubochňa–Dolina beginnt beim Gemeindeamt. Der Lehrpfad in Ľubochňa ist ein selbstgeführter Rundweg zum Wandern und Radfahren, der im Sommer und im Winter genutzt werden kann. Zu ihm gehören zehn Stationen und eine Einführungstafel. Eine grün markierte Radroute führt von Ľubochňa durch das Ľubochnianska-Tal, während ein gelb markierter Wanderweg am Bahnhof Ľubochňa beginnt und über den Berg Havran in Richtung Ostré führt.
Ein rot markierter Weg verläuft vom Zentrum Ľubochňas am Naturschutzgebiet Korbeľka vorbei zum Berg Kopa. Von dort bieten sich Ausblicke in das Waagtal. Ebenfalls am Bahnhof Ľubochňa beginnt ein grün markierter Wanderweg zur Quelle Prameň Mária. Prameň Mária und seine Umgebung mit einem Teich bilden in Ľubochňa einen Rastplatz.
Winter
Für die kalte Jahreszeit ist der 850 Meter lange Hang Vyšné Krátke in Ľubochňa verzeichnet. Bei ausreichendem Naturschnee bietet er gute Bedingungen für das Skifahren mit der Familie.
Geschichte und Kultur
Die Ľubochnianska Waldbahn wurde 1903–1904 als Schmalspurbahn zum Abtransport von Holz aus dem Ľubochnianska-Tal errichtet. Sie war die erste elektrifizierte Eisenbahn in Mitteleuropa und beförderte gelegentlich Touristen und Kurgäste. Das Wasserkraftwerk wurde 1904 an der Stelle eines Eisenhammers errichtet. Es kann nach Vereinbarung besichtigt werden; in seinen Räumen informieren Bildtafeln über die Geschichte des technischen Denkmals.
Kollárov dom ist ein historisches Gebäude im Kurortstil mit charakteristischen Holzbalkonen. Die Rezbárske dni finden regelmäßig im August statt. Auch die Kirche in Ľubochňa trägt mehrere Daten ihrer Entstehung und Erneuerung: Der Grundstein wurde 1937 von Prälat Andrej Hlinka geweiht, am 29. Juni 1938 wurde die Kirche benediziert. In ihrer heutigen Form wurde sie während der Amtszeit des Geistlichen Ondrej Poľančík erneuert und am 3. Juli 1998 von Mons. František Tondra konsekriert.
Park und Ortsbild
Der Kúpeľný park ist ein Landschaftspark mit Elementen des Jugendstils. In ihm verlaufen geschwungene Wege zu Elementen der kleinen Architektur, interessanten Szenerien, einem Pavillon, Rastplätzen und einem Springbrunnen. Im Kúpeľný park befindet sich außerdem eine ursprüngliche Lindenallee aus dem späten 19. Jahrhundert.
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