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Zemianske Kostoľany: Renaissancebauten und Kirchen an der Nitra

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Zemianske Kostoľany verbindet die Lage am Ufer des Flusses Nitra mit einer Reihe historischer Bauten. Renaissancebauten, ein Wohnturm, eine Kúria und mehrere Kirchen geben dem Ort ein kulturgeschichtliches Profil, während die Malá Magura und der Vtáčnik den geografischen Rahmen bilden.

Landschaft

Zemianske Kostoľany liegt am Ufer des Flusses Nitra. Im Westen wird der Ort von den südlichen Ausläufern der Malá Magura begrenzt. Im Osten bilden die Kämme des Vtáčnik die Begrenzung. Fluss, westliche Ausläufer und östliche Kämme sind damit die drei benannten Elemente der örtlichen Landschaft.

Kultur

Der Renesančný kaštieľ wurde um 1570 erbaut und später umgestaltet. Dabei sind typische Renaissanceelemente erhalten geblieben. Zu dem Bau gehört außerdem ein öffentlich zugänglicher Renaissancepark.

Der Karolkin kaštieľ entstand in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Renaissancestil. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude umgestaltet. Eine weitere historische Anlage ist der Kišasonkin kaštieľ: Er wurde 1727 erbaut, 1818 aufgestockt und 1836 zu einer Villa im Empirestil mit offener Säulenloggia umgebaut.

Die Obytná veža wurde um 1570 errichtet und ist – mit Ausnahme des Ortsteils Dolné Lelovce – das älteste Gebäude in Zemianske Kostoľany. Ursprünglich diente sie als Wohnturm, eine für dieses Bauwerk ungewöhnliche Funktion. Die Jožičkina kúria gilt als typisches Beispiel für die traditionelle Wohnform des niederen Adels. In dem eingeschossigen Gebäude sind verschiedene Gewölbearten erhalten, darunter Tonnen-, Lunetten-, preußische und Kreuzgewölbe.

Geschichte

Auch die Kirchen des Ortes zeigen unterschiedliche historische und stilistische Bezüge. Die römisch-katholische Kirche sv. Jána Krstiteľa wurde 1699–1701 im pseudorenaissancehaften und frühbarocken Stil erbaut.

Im Ortsteil Dolné Lelovce von Zemianske Kostoľany befindet sich die Kirche Kostol Narodenia Panny Márie. Ihre romanischen Ursprünge reichen vom 12. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Für die evangelische artikuläre Kirche in Zemianske Kostoľany wurde 1734 die Genehmigung zur Errichtung erteilt; die Weihe erfolgte 1736. Ein alter Friedhof umgibt die evangelische Kirche.

Im übergeordneten Gebiet der Oberen Nitra werden mehrere Herrenhäuser – darunter Zemianske Kostoľany – als Zeugnisse der reichen Geschichte dieser Region genannt.

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Weitere Ziele:Radobica, Poruba, Kamenec Pod Vtáčnikom, Kanianka, Malinová, Ráztočno, Nitrianske Sučany, Oslany

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Prievidza.

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