Horný Bar: Hotels, Donau-Radroute und Natur
Horný Bar liegt am linken Ufer der Donau auf der Insel Žitný ostrov. Diese Insel ist vom Großen und Kleinen Donauarm umgeben. Der Ort liegt vollständig im geschützten wasserwirtschaftlichen Gebiet Žitný ostrov. Zur Landschaft gehören daher Wasserbauanlagen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, verbliebene Feuchtgebiete und die Tierwelt der Donauinsel.
Natur
Der Zuführkanal des Wasserbauwerks Gabčíkovo verläuft durch das Gebiet von Horný Bar; entlang seiner Dämme führen Sickerkanäle. Frühere Altarme, Sümpfe und Schilfbestände im Gebiet wurden entwässert, an ihrer Stelle entstanden ertragreiche Ackerflächen. Zugleich blieben Altarme, Mäander und Sanddünen im Umfeld erhalten. An ihnen entstanden botanisch besonders interessante Sumpfgebiete. In der Umgebung feuchter Wiesen und Wasserbecken kommen bekannte Pflanzenarten vor. Wasservögel prägen insbesondere die Tierwelt im Umfeld von Horný Bar und auf Žitný ostrov.
Radroute und Verbindungen
Am Zuführkanal bei Horný Bar verläuft die Internationale Donau-Radroute. Sie ist Teil des EuroVelo-6-Korridors und führt im Gebiet von Horný Bar in zwei Ästen. Von der Internationalen Donau-Radroute führt bei Horný Bar eine neu errichtete Brücke über den Sickerkanal in die Gemeinde. Mehrere Regionalbuslinien bieten von Horný Bar direkte Verbindungen nach Bratislava, Šamorín, Dunajská Streda und Gabčíkovo sowie in die umliegenden Gemeinden.
Bei Angeboten für Horný Bar können Reisende vor einer Entscheidung mehrere Einträge nebeneinander prüfen. Ebenso sollten enthaltene Leistungen und die einzelnen Preisbestandteile klar ausgewiesen sein. Ergänzend lohnt ein Blick auf die geltenden Buchungs- und Stornierungsbedingungen. So stehen die wesentlichen Rahmenbedingungen eines Hotels oder einer anderen Unterkunft an einer Stelle, an der sie direkt geprüft werden können. Der Vergleich bleibt dabei auf die konkret ausgewiesenen Merkmale des jeweiligen Angebots beschränkt.
Kultur
In Horný Bar steht die Pfarrkirche des heiligen Stephan von Ungarn, die dem heiligen Stephan, dem König, geweiht ist. Sie wurde 1778 im barock-klassizistischen Stil an der Stelle einer früheren gotischen Kirche und teilweise aus deren Teilen errichtet. In die Wände der Kirche sind zwei steinerne Grabmäler eingelassen, die aus den Jahren 1584 und 1606 stammen.
Im Ortsteil Šuľany von Horný Bar wurde die Kirche der heiligen Anna zu Beginn des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet. Im 15. und 17. Jahrhundert wurde sie umgebaut, im 18. Jahrhundert barock gestaltet. Die Kirche besitzt einen einschiffigen Innenraum, der an der Sakristei mit einem polygonalen Abschluss endet. An der Nordseite ihres Turms bewahrt sie eine originale schlüssellochförmige Schießscharte.
Das ehemalige Schloss von Šuľany war ein zweigeschossiger Bau im spätrenaissancezeitlichen Stil mit quadratischem Grundriss, der wahrscheinlich im 17. Jahrhundert errichtet wurde. Später wurde es zu einem Kloster und im 20. Jahrhundert zu einem Getreidespeicher umgenutzt. Heute sind von dem ursprünglichen Gebäude nur noch die Mauern erhalten. In Horný Bar stand einst außerdem das Schloss der Familie Amadé mit vier Türmen. Nach einigen Quellen schrieb Mátyás Bél dort seine historischen Werke.
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