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Jablonica: Barocke Baukunst und geschützte Natur am Fuß der Malé Karpaty

Jablonica entstand am Fuß der Malé Karpaty an der alten Tschechischen Straße Via Bohemica. Im Ort treffen historische Sakralbauten, barocke Architektur, geschützte Landschaften und markierte Verbindungen für Wanderer und Radfahrer aufeinander.

File:Slovak Republic - Jablonica (1).JPG File:Slovak Republic - Jablonica (1).JPG Foto: Radovan Bahna, Slovakia via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Kultur

Ein wichtiger Sakralbau ist der Kostol sv. Štefana kráľa. Sein Bau begann am 19. Juni 1729 und dauerte sechs Jahre. Die Kirche ist ein dreischiffiger Barockbau mit nahezu quadratischem Grundriss und abgerundetem Presbyterium. Im Inneren weist der Hauptaltar spätbarocke Ornamentik auf. Dazu gehören überlebensgroße Plastiken des heiligen Stephanus, des heiligen Ladislaus und der heiligen Apostel Petrus und Paulus.

Das heutige Herrenhaus von Jablonica wurde nach 1663 im Barockstil errichtet. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit drei Flügeln und zwei quadratischen Ecktürmen an der Hauptfassade. Im Herrenhaus Jablonica und den Wirtschaftsgebäuden finden jährlich verschiedene Veranstaltungen statt, darunter Wein- oder Bierfeste, bei denen Besucher den Komplex kennenlernen können.

Zur sakralen Kunst gehört außerdem die Kalvarie von Jablonica, die J. J. Dorfmeister zugeschrieben wird. Sie steht auf einer kleinen künstlich erhöhten zentralen Fläche, die von einer steinernen Balustrade eingefasst ist. Die barocke Kalvarienberggruppe in Jablonica wurde zwischen 1756 und 1758 aus Sandstein geschaffen.

Auch der Friedhof bewahrt mehrere eigenständige bauliche und bildliche Elemente. In der Friedhofskapelle von Jablonica befindet sich hinter einem Gitter ein kleiner Altar mit einem Bild der Sieben Schmerzen Mariens. Der Kreuzweg auf dem Friedhof umfasst 12 Stationen. Am Ende des Hauptwegs befindet sich auf einem aufgeschütteten Hügel ein steinernes Heiliges Grab mit einer Statue des verstorbenen Christus. Auf dem Hügel stehen außerdem drei Holzkreuze, die Golgota darstellen. Die Kapelle am Ende des Friedhofs entspricht stilistisch neugotischen gemauerten kleinen Sakralbauten der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Natur

Die Quelle Zrubárka liegt in einem Tal zwischen einem Wasserreservoir und einem Steinbruch und ist als Naturdenkmal geschützt. Zum geschützten Gebiet Zrubárka gehören ein Komplex aus Moorerlenwald und Nasswiesen mit einer Fläche von 3 ha. Im Gebirge gehört die Quelle zu den letzten Quellen, die in ihrem natürlichen Zustand erhalten geblieben sind.

Lage und Wege

Von Jablonica führen mehrere markierte Wanderwege in das Landschaftsschutzgebiet CHKO Malé Karpaty und in die Umgebung. Für den Radverkehr verbindet eine gelbe Radwanderroute von Jablonica aus die blaue Fahrradmagistrale mit dem Radwegenetz auf der Trnava-Seite der Karpaten bei der Försterei Suchánka. Die blaue Fahrradmagistrale führt nördlich der Malé Karpaty durch Záhorie.

Beim Anzeigen oder Vergleichen von Hotelangeboten mit Bezug zu Jablonica lassen sich auf den jeweiligen Angebotsseiten der genaue Standort, die Unterkunftsart und die Belegung prüfen. Ebenfalls sichtbar sein sollten enthaltene Leistungen, einzelne Preisbestandteile sowie die Bedingungen für Buchung und Stornierung. Auf den jeweiligen Angebotsseiten können Sie diese Angaben prüfen. Maßgeblich sind dabei die tatsächlich ausgewiesenen Details des jeweiligen Angebots und nicht allgemeine Erwartungen an den Ort.

Weitere Orte

Weitere Orte: Osuské, Smrdáky, Moravský Svätý Ján, Plavecký Peter, Smolinské, Lakšárska Nová Ves, Sekule, Hradište Pod Vrátnom.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Senica.

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