Zum Hauptinhalt springen

Koplotovce zwischen Váh, Thermalquelle und Geschichte

Koplotovce beginnt mit einer präzisen geografischen Markierung: Der Ort liegt auf den linksufrigen Flussterrassen des Váh, die an die Südabhänge des Považský Inovec angrenzen.

File:Koplotovce kaštieľ 02.jpg File:Koplotovce kaštieľ 02.jpg Foto: Ľuboš Repta via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Anzeige

Landschaft und Wasser

Im nördlichen Teil von Koplotovce wachsen wärmeliebende Eichenwälder. Im Ort gibt es außerdem eine schwefel- und gipshaltige Thermalquelle. Das Bad Sedavá fontána ist seit dem 1. Juni 2019 in Betrieb und nutzt örtliches Thermalwasser mit einer Temperatur von 25 °C. Zu seinem Areal gehört ein Buffet mit Erfrischungsangebot.

Ein eigener Wasserbezugspunkt ist das Angelgewässer Štrkovisko Koplotovce bei der Gemeinde Koplotovce. Es umfasst vier Kiesgruben mit einer Gesamtwasserfläche von 2,9 ha. Die unterschiedlichen Ortsdetails – Thermalwasser, Kiesgruben und Eichenwälder – geben der Planung verschiedene thematische Anknüpfungen, ohne dass dieselben Tage denselben Schwerpunkt haben müssen.

Radwege

Das Radwegeprojekt Leopoldov–Červeník–Madunice–Koplotovce–Drahovce umfasst im Katastergebiet von Koplotovce einen 0,720 km langen Radwegabschnitt. Zwischen Madunice und Koplotovce verbindet das Projekt die beiden Katastergebiete mit einer Brücke über den Váh.

Entlang des Váh wurde ein insgesamt 5,7 km langer Radweg 2010 in Richtung Koplotovce verlängert. Für die eigene Routenplanung stehen dadurch ein klar abgegrenzter Abschnitt und eine längere Strecke entlang des Flusses als unterschiedliche Maßstäbe nebeneinander.

Natur

Im Katastergebiet von Koplotovce kommen geschützte Orchideen, der Sommer-Adonis (Adonis aestivalis) und der prioritäre Lebensraum europäischen Interesses *6210/Tr1.1 vor. Bei Koplotovce wurde die Brut des Bienenfressers in einer typischen sandigen Abbruchkante dokumentiert.

Nach dem Abzug der Bienenfresser wurden in Koplotovce 20 bewohnte Brutröhren gezählt. Pflanzenvorkommen und dokumentierte Vogelbrut stehen damit als zwei eigenständige Naturthemen nebeneinander.

Kultur und Geschichte

Koplotovce wurde erstmals 1113 in der Zoborer Urkunde erwähnt. 1989 wurde am Fundplatz Za gedru in Koplotovce ein neolithisches Fragment eines Steinkerns geborgen. Bei Gartenarbeiten wurde 1999 in Koplotovce außerdem eine römische Münze gefunden, die zwischen 378 und 383 geprägt wurde.

Das Kaštieľ Kaplath, eine ursprüngliche Renaissancefestung, bewahrt Befestigungsanlagen an der Südseite, ein steinernes Portal und zwei charakteristische runde Bastionen. Die barocke Kirche Mariä Heimsuchung in Koplotovce wurde 1734 erbaut. Sie besitzt einen Rokoko-Hochaltar aus dem späten 18. Jahrhundert; der Hochaltar enthält ein Gemälde der Heimsuchung Mariens von F. Werner.

In der Filialkirche Mariä Heimsuchung finden sonntagmorgens und mittwochs abends Gottesdienste statt. Eine weitere persönliche Verbindung zur Kulturgeschichte bilden Eduard und Ambruš Kochanovskí, die mit dem Dichter Ján Hollý befreundet waren.

Im nahen Umfeld

Im nahen Hlohovec zeigt das Heimatmuseum eine Garnitur Jagdmöbel aus dem Gut Koplotov. In seiner archäologischen Ausstellung präsentiert das Museum Funde aus Hlohovec und Umgebung aus der Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit sowie aus der römischen und slawischen Siedlungszeit.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hlohovec.

Unterkünfte in Koplotovce vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
Anzeige