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Trakovice – Hotels zwischen Geschichte und Dudváh

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Trakovice verbindet eine weit zurückreichende Siedlungsgeschichte mit lebendiger Dorfkultur und einer Landschaft, die vom Bach Dudváh geprägt ist. Das Gemeindegebiet war bereits im Neolithikum, in der älteren Bronzezeit, in der jüngeren Eisenzeit, in der römischen Zeit und in der slawischen Zeit besiedelt. Zu den archäologischen Funden gehört eine neolithische Siedlung der Lengyel-Kultur. Ihr Siedlungsareal überschreitet die Katastergrenzen der Gemeinden Žlkovce und Trakovice.

Geschichte

Auch einzelne Kunstwerke bewahren die Verbindung zu verschiedenen Epochen. Das Gemälde des heiligen Alexius stammt aus dem Jahr 1792 und wurde vom Maler Jozef Brandt aus Hlohovec geschaffen. Die älteste steinerne Plastik in Trakovice ist eine 1884 von Pavol Bučko errichtete Marienstatue; 1999 wurde sie von seinem Enkel Štefan Bučko restauriert. Auf dem örtlichen Friedhof besitzen Sandsteinkreuze aus dem 19. und 20. Jahrhundert Denkmalwert. Sie stammen aus Steinmetzwerkstätten in Dobrá Voda.

Kultur

Als bedeutendstes Denkmal von Trakovice gilt die Kirche des heiligen Stephanus, des Königs. Sie ist ursprünglich klassizistisch und stammt aus dem Jahr 1811. Der einschiffige Bau besitzt einen eingebauten Turm und ein halbrundes Presbyterium. In Trakovice befindet sich außerdem eine kleine Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk, die in jüngerer Zeit restauriert wurde. Eine weitere Erinnerung an die örtliche Geschichte ist die 1885 errichtete Statue des heiligen Vendelin, die am Bach Dudváh aufgestellt wurde.

Zum Kulturleben gehört das Amateurtheater Divadlo na TrakOch, das ununterbrochen seit 2001 besteht und jedes Jahr kleinere oder größere Aufführungen vorbereitet. Seit 2002 organisiert das Ensemble gemeinsam mit dem Gemeindeamt Trakovice jährlich Nikolausvorstellungen für Kinder. Das regelmäßige Kulturprogramm umfasst außerdem einen Jägerball, einen Gärtnerball und einen Country-Ball, das Aufstellen des Maibaums, ein Kulturprogramm für Kinder zum Internationalen Kindertag, Obst- und Gemüseausstellungen, Treffen mit Senioren, Nikolausveranstaltungen, den Abschluss des Sommers, den Muttertag und ein Sommerkino.

Natur

Der Bach Dudváh fließt durch den östlichen Teil des bebauten Gemeindegebiets von Trakovice von Norden nach Süden. Zur örtlichen Landschaft gehören auch erhaltene Spuren der früheren Garten- und Obstkultur: Auf Maksavy, auch Linaje genannt, finden sich Reste von Kirschpflanzungen, an der Straße nach Malženice Birnbaumpflanzungen. Auf dem Friedhof stehen Linden, während einzelne Maulbeer- und Aprikosenbäume in privaten Gärten erhalten sind.

In Panšula pflanzte, veredelte und bewirtschaftete Jozef Šesták Wildobstbäume. Schulkinder erhielten dort praktischen Unterricht in Obstbau und Gartenbau. Damit steht neben den Denkmälern und Veranstaltungen auch eine konkrete Form der örtlichen Gartenkultur im Mittelpunkt.

Wege und Verkehr

Trakovice wird von regelmäßigen SAD-Busverbindungen bedient und verfügt über sechs Bushaltestellen. Durch das Zentrum verläuft die Staatsstraße II/513 auf der Verbindung Trakovice–Hlohovec–Nitra. Im westlichen Teil des Katasters ist sie an die Staatsstraße I/61 auf der Verbindung Trnava–Piešťany angebunden. Im östlichen Teil führt die II/513 zur Autobahn D1, einem internationalen Straßenkorridor der E75.

Für Radtouren entlang des Dudváh mit einer Verbindung nach Trnava über die Považská-Route bewertet die Gemeinde Trakovice die Möglichkeiten als sehr gut. Auch die Möglichkeiten für Spaziergänge und Wandern bewertet die Gemeinde als sehr gut.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trakovice.

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