Hotels in Veselé: Kirche und Kulturerbe
Veselé liegt am nordöstlichen Rand der Trnavaer Hügellandschaft, dort, wo sie in einen Ausläufer des Tieflands an der Waag übergeht. Der Ort befindet sich auf der rechtsseitigen Terrasse des Dudváh, 12 km südwestlich von Piešťany. Zu den prägenden Themen gehören Architektur, kirchliche Geschichte und die offene Landschaft des näheren Umfelds.
Geografische Einordnung
Die Lage von Veselé verbindet die Trnavaer Hügellandschaft mit dem Übergang zum Tiefland an der Waag. Die rechtsseitige Terrasse des Dudváh bildet dabei die konkrete topografische Einordnung des Ortes. Piešťany liegt 12 km südwestlich von Veselé.
Natur
Veselé gehört zum besonderen Schutzgebiet Špačinsko-nižnianske polia. Dieses Gebiet ist ein wichtiges Brut- und Nahrungsgebiet für den Sakerfalken sowie für weitere Vogelarten der offenen Agrarlandschaft. Die Schutzgebietsbezeichnung verweist damit auf einen Lebensraum, der durch landwirtschaftlich geprägte, offene Flächen bestimmt ist.
Kultur
Das Pfarrhaus von Veselé ist ein zweigeschossiger, länglicher Bau mit einem Durchgang, der von preußischen Gewölben überspannt wird. Sein Erdgeschoss ist ein barocker Bau mit klassizistischer Fassade aus dem 18. Jahrhundert. Nach zwei Bränden wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Obergeschoss und eine Empirefassade ergänzt. Gegenüber dem Pfarrhaus steht die dem heiligen Bartholomäus geweihte Kirche von Veselé.
Am Eingang zum Garten des Pfarrhauses stehen barocke Steinstatuen des heiligen Florian und des heiligen Vendelinus aus dem 18. Jahrhundert. Eine Gedenktafel am Pfarrhaus erinnert an eine Zusammenkunft der Gründer von Mäßigkeitsvereinen, die dort am 12. August 1847 stattfand. Die Tafel wurde am 8. Dezember 1968 enthüllt.
Die dem heiligen Bartholomäus geweihte Kirche wurde zwischen 1736 und 1743 als barocke Kirche neu errichtet. Im Jahr 1925 wurde sie durch den Anbau von zwei Seitenschiffen zu einer dreischiffigen Kirche erweitert und erneuert. Am Gewölbe des Hauptschiffs befinden sich vier gemalte biblische Szenen: die Flucht nach Ägypten, die wundersame Brotvermehrung, das Letzte Abendmahl und die Vertreibung der Händler aus dem Tempel. Auf dem Platz bei der Kirche steht außerdem ein barockes Werk aus dem Jahr 1763. An der Nordseite der Kirche erinnert ein Sandsteindenkmal an die im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten aus den Jahren 1914 bis 1918.
Auf dem Friedhof ließ die Familie Škublič im Jahr 1900 an der Stelle ihrer Familiengruft eine größere gemauerte Kapelle im gotischen Stil errichten. Die Škublič-Familienkapelle ist der Erhöhung des Heiligen Kreuzes geweiht; dort finden gelegentlich katholische Messen statt.
Am oberen Ortsrand der ehemaligen Gemeinde Ťapkové steht ein hölzerner Glockenturm mit hölzernem Dach. Er trägt eine kleine Glocke, die 1821 in Bratislava gefertigt wurde.
Im Geburtshaus von Štefan Moyses befindet sich eine Ausstellung über sein Leben und Werk. Das Gebäude ist ein Beispiel für erhaltene volkstümliche Architektur aus dieser Region. Štefan Moyses war der erste Vorsitzende der Matica slovenská.
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