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Radegunda entdecken: Kirchengeschichte und historische Gebäude

Unterkünfte in Radegunda

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In Radegunda stehen eine vielschichtige Kirchengeschichte und drei klar benannte Siedlungsbereiche im Mittelpunkt; historische Häuser und Höfe ergänzen den Blick auf den Ort.

File:Srednja vas - Sv.Radegunda in Sv. Katarina 01.jpg File:Srednja vas - Sv.Radegunda in Sv. Katarina 01.jpg Foto: Mihael Grmek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Radegunda

  • Radegunda umfasst Žekovec (RA1), Trnavče (RA2) und Turistično naselje Golte (RA3).
  • Die Kirche der heiligen Radegunda steht allein am Südhang von Golte und wird erstmals 1690 erwähnt.
  • Nach dem Erdbeben von 1895 entstand bis 1898 ein Neubau im neoromanischen Stil; geweiht wurde die Kirche 1903.
  • Zum historischen Ortsbild gehören Haus Radegunda 34, Hof Radegunda 8 und das spätrömische Fundgebiet Sv. Radegunda.

Wie sind die Siedlungsbereiche einzuordnen?

Die drei Bereiche geben Ihnen eine konkrete Orientierung für die Ortsnamen: Žekovec, Trnavče und Turistično naselje Golte sind als Siedlungsbereiche Radegundas aufgeführt. Im kommunalen Planungskonzept ist Žekovec als lokales Zentrum hervorgehoben. Dort sollen Tourismus, Freizeitaktivitäten, Sport und Erholung im Freien vorrangig und in Verbindung mit Golte entwickelt werden. Die Planung benennt damit einen Schwerpunkt für die Entwicklung des Ortes.

Ein weiterer Lagepunkt ist die Bergstation der Gondelbahn Žekovec. Sie befindet sich auf 1.410 Metern Höhe an der Rezeption des Hotels Montis. Zusammen mit dem Bezug zu Golte im Planungskonzept hilft dieser konkrete Punkt, die genannten Ortsbereiche und den touristischen Schwerpunkt einzuordnen.

Was erzählt die Kirche über Radegundas Geschichte?

Die Kirche der heiligen Radegunda liegt allein am Südhang von Golte. Ihre erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1690. Dieses Datum bezeichnet die erste Erwähnung, nicht ein Gründungsjahr. Für die spätere Baugeschichte ist das Erdbeben von 1895 entscheidend: Es beschädigte die Kirche so schwer, dass sie abgerissen wurde.

Bis 1898 errichtete man einen Neubau im neoromanischen Stil. Der barocke Glockenturm der alten Kirche blieb erhalten; die neue Kirche wurde am 31. August 1903 geweiht. So treffen in der Baugeschichte zwei klar unterscheidbare Elemente aufeinander: der neoromanische Neubau und der bewahrte ältere Glockenturm. Die Jahreszahlen markieren dabei unterschiedliche Stationen – Zerstörung, Neubau und Weihe.

Das archäologische Fundgebiet Sv. Radegunda umfasst die Umgebung der Kirche und wird der spätrömischen Zeit zugeordnet. Diese zeitliche Einordnung ist von der ersten Erwähnung der Kirche zu unterscheiden: Sie beschreibt eine andere historische Ebene und datiert nicht den Kirchenbau.

Welche historischen Gebäude ergänzen das Kirchenbild?

Haus Radegunda 34 ist ein gemauertes, zweigeschossiges Gebäude aus dem Jahr 1813 mit hölzernem Dachgeschoss. Eine schwarze Küche ist erhalten. Der Hof Radegunda 8 liegt im Weiler Trnavče, im südwestlichen Teil Radegundas. Zu ihm gehören ein ebenerdiges Haus mit der Jahreszahl 1881, ein Toplar mit der Jahreszahl 1889, ein Wirtschaftsgebäude und eine Garage.

Die beiden Beschreibungen setzen unterschiedliche Akzente: Beim Haus Radegunda 34 fallen die Bauform, das Dachgeschoss und die erhaltene Küche ins Auge. Beim Hof Radegunda 8 stehen mehrere Gebäude mit eigenen Jahreszahlen nebeneinander. Zusammen mit der Kirche und dem archäologischen Fundgebiet ergeben sich so verschiedene Zugänge zur Ortsgeschichte – von der Sakralarchitektur über eine spätrömische Zeitstellung bis zu einzelnen historischen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden.

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FAQ

Wann wurde die Kirche der heiligen Radegunda erstmals erwähnt?

Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1690. Das Datum bezeichnet die Erwähnung, nicht die Gründung der Kirche.

Was geschah mit der Kirche nach dem Erdbeben von 1895?

Nach schweren Schäden wurde sie abgerissen. Bis 1898 entstand ein neoromanischer Neubau; der barocke Glockenturm der alten Kirche blieb erhalten. Die Weihe fand am 31. August 1903 statt.

Welche Siedlungsbereiche umfasst Radegunda?

Zu Radegunda gehören Žekovec (RA1), Trnavče (RA2) und Turistično naselje Golte (RA3). Im kommunalen Planungskonzept wird Žekovec als lokales Zentrum für die Entwicklung in Verbindung mit Golte hervorgehoben.

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