Hotels in Šentjanž: Wege, Kultur und Bergbaugeschichte
Unterkünfte in Šentjanž
Šentjanž erschließt sich über Wege, Landschaft und eine eng verbundene Kulturgeschichte. Der Ort ist Ausgangspunkt mehrerer Wanderungen, während in der Umgebung Berge, Weinberge und ehemalige Bergbaugelände aufeinandertreffen. Dazu kommen eine historische Pfarrkirche, Kunst, Gedenkorte und Bräuche, die über Šentjanž hinaus in der Region lebendig sind.
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Foto: Romanm via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wandern
Eine längere Verbindung bildet der Abschnitt der Sevniška planinska pot zwischen Sevnica und Šentjanž. Die Strecke ist etwa 23 km lang und dauert sechs bis sieben Stunden zu Fuß. Kürzer ist die Bergbau-Themenroute Rudarska tematska pot Tk pav, die in Šentjanž bei Videm beginnt. Sie ist 5,1 km lang, dauert etwa zwei Stunden und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf. Die Route führt an Črna mlaka vorbei, einem Teich, der auf dem Gelände eines ehemaligen Tagebaus entstanden ist.
Die Krekova pot beginnt vor der Kirche in Šentjanž. Für sie sind vier bis fünf Stunden vorgesehen; sie ist für jeden Wanderer geeignet. Ihr Verlauf führt über Waldwege und an Weinbergen vorbei. Auch der Weg Pot Milana Majcna verbindet Bewegung mit Erinnerung: Er erinnert an den heldenhaften Kampf und Widerstand der Einheimischen Milan Majcen und Janči Mevželj. Bei der sechsten Wanderung auf den Spuren von Milan Majcen begann die etwa 13 km lange Strecke am Denkmal in Šentjanž.
Natur
In der Umgebung von Šentjanž liegen die Berge Velike Kozje, Kopitnik und Kum. Der Berg Golce befindet sich im weiteren regionalen Umfeld. Einen besonderen Landschaftsbezug hat Tag bau: Das Gelände gilt als junger Urwald auf dem Gelände eines ehemaligen Braunkohle-Tagebaus. Die Bergbau-Themenroute und diese Landschaftsbezüge führen damit zu unterschiedlichen Spuren der Nutzung und Veränderung des Gebietes.
Kultur
Die Pfarrkirche St. Johannes des Täufers in Šentjanž wird erstmals im Jahr 1526 erwähnt und ist ein dreischiffiges Gebäude. Am Pfarrhaus befindet sich eine Gedenktafel für Janez Evangelist Krek, der 1917 in Šentjanž starb. Im Kulturhaus befindet sich die Sammlung von Toman-Gemälden aus Šentjanž.
Seit vielen Jahren findet die Kunstakademie ArtEko Šentjanž eine Woche lang am Zusammenfluss der Bäche Pekel und Mrzli potok statt. An ihr nehmen Künstler aus Slowenien, Italien und Kroatien teil. Ein wiederkehrender Termin ist außerdem die Šentjanška tržnica, die seit 2010 jedes Jahr am letzten Sonntag im September veranstaltet wird. Das immaterielle Kulturerbe Jurjevo koledovanje na Sevniškem ist in Sevnica und den umliegenden Orten, außerdem auf Raka und in Vrhovem, lebendig.
Im weiteren regionalen Umfeld von Šentjanž liegt das Kloster Pleterje. So reicht der kulturelle Rahmen von örtlichen Erinnerungsorten und Veranstaltungen bis zu einem Ziel im weiteren regionalen Umfeld.
Bergbaugeschichte
Die historische Bergbaugeschichte ist mit dem Braunkohlebergwerk Šentjanž bei Krmelj verbunden. Es war von 1834 bis 1962 in Betrieb. Auf den Wegen und in der Landschaft begegnen damit sowohl die Erinnerung an frühere Arbeit und Widerstand als auch die heutigen Formen, in denen diese Geschichte in Routen, Orten und Landschaftsbildern präsent bleibt.