Mokronog – Hotels, Geschichte und Wege im Mirna-Tal
File:Hrastovica, Mokronog - Trebelno - graščina Zagorica.jpg
Foto: Eleassar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Mokronog liegt im Mirna-Tal inmitten des Mokronog-Beckens, das sich im Nordwesten zur Mirna hin öffnet. Bereits 1279 wird Mokronog als Marktort erwähnt.
Kultur
Der Strelov turn war von Anfang an in die Befestigung des Marktes Mokronog eingebunden und diente sowohl Wohn- als auch Verteidigungszwecken. In dieser Form ist er einer der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Markt- oder Stadttürme Sloweniens.
Das Gebiet Žalostna gora in Mokronog ist als Kulturdenkmal ausgewiesen. Oberhalb von Mokronog liegt dort ein über Jahrhunderte entstandener Sakralbaukomplex, der durch Passionsmotive geprägt ist. Die Heilige Stiege unterhalb der Kirche auf Žalostna gora stammt aus dem Jahr 1767.
Die Kirche St. Ägidius in Mokronog ist ein Denkmal von lokaler Bedeutung. Der heutige spätbarock-klassizistische Bau wurde von 1822 bis 1824 errichtet. Das Altarbild des heiligen Ägidius wurde 1823 von Matevž Langus gemalt.
Auch die Kirche St. Florijan in Mokronog ist ein Denkmal von lokaler Bedeutung; ihr frühbarocker Bau wurde 1655 fertiggestellt. Sie beherbergt Gemälde des frühbarocken Malers Hans Georg Gaigerfeld, auch bekannt als Meister H. G. F. Jelovšek bemalte die Decke des Presbyteriums.
Geschichte
Zu den erhaltenen Resten der Burg Mokronog auf dem Burghügel gehören Teile der Umfassungsmauern, ein Teil eines Turms, eine Renaissancebastion und Abschnitte eines Renaissanceflügels mit Arkadengängen. Die Burg Mokronog wurde erstmals 1256 erwähnt; ihr ursprünglicher Turm stammt wahrscheinlich bereits aus dem 12. Jahrhundert.
Im Gebiet Gorenji Mokronog verbinden sich die Fundstellen St. Peter, Vrajski breg und die Burg. Sie dokumentieren den Übergang von der spätantiken, romanisierten Zeit zum slawischen Frühmittelalter sowie die Entstehung einer feudalen Burg.
Weitere kulturelle Zeugnisse liegen in unterschiedlichen Einrichtungen des Ortes. Im Innenbereich und auf dem Hof eines Gasthauses in Mokronog ist eine umfangreiche ethnologische Sammlung ausgestellt. In den Räumen der Grundschule Mokronog befindet sich eine Sammlung von 32 Bildern von Boris Kobe.
Wege
Der Wanderweg „Vorančeva pot“ führt von Mokronog zur Pijana gora. Die einfache Strecke ist 15,6 km lang, die Rundstrecke über Škocjan 21,2 km.
Durch Mokronog führt außerdem der Emina-Pilgerweg. Er verläuft an der Kirche auf Žalostna gora vorbei und durch Stari trg weiter in Richtung Martinja vas pri Mokronogu. Im Gebiet von Mokronog ist der Emina-Pilgerweg mit weiß-gelben Wegmarkierungen und gelben Wegweisern gekennzeichnet.
Eine Replik von Hemas Schuh aus dem 15. Jahrhundert ist in einer Kirche in Mokronog ausgestellt. Für das Radfahren beginnt die Route „Iz Mokronoga čez Trebelno“ auf dem Marktplatz in Mokronog.
Messe
Bei der Messe in der Ortsmitte von Mokronog stellen Händler auf beiden Seiten der Regionalstraße entlang einer Strecke von etwa 400 Metern 80 bis 120 Verkaufsstände auf.
Weitere Orte
Weitere Ziele: Dobrnič, Drečji Vrh, Šentrupert, Hom, Trebnje, Blato, Roženpelj.
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