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Chřibská: Hotels und Unterkünfte

Chřibská lässt sich über kurze Wege, bewaldete Basaltformen und historische Orte entdecken. Ein kurzer Rundweg von ungefähr 3 km zu den Chřibské vodopády beginnt und endet auf dem Marktplatz von Chřibská.

File:Chřibská směr Rybniště.jpg File:Chřibská směr Rybniště.jpg Foto: Petr Štefek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 cz
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Natur und Wege

Die Chřibské vodopády bestehen aus zwei kleinen natürlichen Wasserfällen. Sie entstanden dort, wo Wasser vom Fuß des Plešivec über zwei Felsstufen abfließt.

Der Chřibský vrch ist eine bewaldete Basaltkuppe mit einer Höhe von 621 m, etwa 2 km südöstlich von Chřibská. Ein markierter Wanderweg von Chřibská führt durch den Wald zum Malý Stožec, von wo aus sich ein Ausblick auf den Stausee bietet.

Die markierten Wanderwege am Chřibský vrch verlaufen über das Lesní divadlo entweder als kürzere Runde oder lassen sich für geübte Wanderer bis zum Křížový vrch und weiter zum Studenec verlängern.

Etwa 3 km vom Marktplatz von Chřibská in Richtung Doubice liegt auf einem Basaltfelsen ein Aussichtspunkt mit Blick in das Tal von Chřibská.

In Dolní Chřibská gibt es vernässte Wiesen mit seltenen Pflanzen, darunter das Breitblättrige Knabenkraut (Dactylorhiza majalis). Die Marschnerova louka wurde 1995 als Naturdenkmal ausgewiesen. Die Louka u Brodských wurde drei Jahre danach ebenfalls als Naturdenkmal ausgewiesen.

Dolní Chřibská, ein Ortsteil der Stadt Chřibská, gehört zur europäischen Bedeutungslokalität České Švýcarsko.

Kultur

Die St.-Georgs-Kirche wurde zwischen 1596 und 1605 umfassend im Stil der Renaissance umgebaut. Ihre Ausstattung ist teilweise barock und teilweise rokokozeitlich; außerdem verfügt die Kirche über zwei Glocken aus den Jahren 1460 und 1598. An den Außenmauern befinden sich Renaissancegrabmale bedeutender Bürger der Stadt aus dem 17. Jahrhundert.

Das Chřibské kulturní léto besteht seit drei Jahrzehnten. Jedes Jahr finden von Juni bis September vier Konzerte klassischer Musik in der St.-Georgs-Kirche statt. Im Lesní divadlo finden im Sommer Konzerte und Aufführungen örtlicher Interessengruppen statt.

Geschichte und Denkmäler

Bei Chřibský hrádek fanden Archäologen die Überreste einer kleinen Felsenburg aus dem 13. Jahrhundert. Der Chřibský hrádek liegt auf einem steilen Felsen über dem Tal des Doubický potok, etwa 2 km von Chřibská entfernt.

Die Glashütte in Horní Chřibská wird bereits für das Jahr 1414 erwähnt. Der Betrieb der historischen Glashütte in Horní Chřibská wurde 2007 eingestellt.

Das Aquädukt bei Dolní Chřibská ist ein bemerkenswert gut erhaltenes technisches Denkmal, dessen Geschichte bis 1886 zurückreicht. Es ist ganzjährig frei zugänglich.

Orientierung vor Ort

Das Informationszentrum von Chřibská befindet sich auf dem Marktplatz im Gebäude Nr. 22 und bietet touristische Materialien, Karten und Broschüren an.

Das Museum in Chřibská wurde am 10. August 2002 im renovierten Haus Nr. 22 eröffnet. In diesem Haus wurde Tadeáš Haenke am 6. Dezember 1761 geboren. Das Museum kann vor allem während der Hauptsaison besucht werden; außerhalb dieser Zeit sind Besuche nach Vereinbarung zu anderen Terminen und Zeiten möglich.

Weitere Orte

Huntířov, Verneřice, Janov U Hřenska, Dittersbach, Arnoltice, Varnsdorf, Lipová U Šluknova, Nová Chribská

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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