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Hřensko: Hotels und Unterkünfte

Hřensko bildet ein Eingangstor zum Nationalpark České Švýcarsko. Der Ort liegt am Zusammenfluss von Labe und Kamenice in einer Landschaft mit einem großen Canyon aus Sandsteinfelsen und ist mit 115 m über dem Meeresspiegel der niedrigstgelegene Ort der Tschechischen Republik.

File:Hřensko čp. 121, penzion Lucerna.jpg File:Hřensko čp. 121, penzion Lucerna.jpg Foto: ŠJů via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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Natur und Landschaft

Die Pravčická brána ist Europas größtes Sandsteinfelsentor; sie ist 16 m hoch und fast 27 m breit. Die kühlen Bedingungen zwischen den Felsen von Hřensko ermöglichen trotz der niedrigen Höhenlage das Vorkommen von Gebirgspflanzen.

Schluchten und Wege

Die Edmundova soutěska, auch Tichá soutěska genannt, wurde 1890 als erster erschlossener Abschnitt der Kamenice-Schluchten eröffnet und war etwa 500 m lang. Die Erschließungsarbeiten an der 250 m langen Divoká soutěska wurden acht Jahre nach der Eröffnung der Edmundova soutěska abgeschlossen.

Die Edmundova soutěska kann nur von Hřensko aus betreten und verlassen werden. Der Zugang erfolgt nur mit Führung; die Gruppen umfassen höchstens 25 Personen und starten stündlich. Der Weg vom oberen Ortsrand von Hřensko führt zunächst am linken und anschließend am rechten Ufer der Kamenice unter Felsüberhängen und durch drei Tunnel zur unteren Anlegestelle der Boote. Auf einen 960 m langen Abschnitt auf dem Wasser ab der unteren Bootsanlegestelle folgt ein Fußweg am linken Ufer bis zur Mezní můstek. Von der Mezní můstek aus kann der Weg zur Divoká soutěska fortgesetzt werden.

Der „Velký okruh okolím Hřenska“ ist eine etwa 18 km lange Rundwanderung, die an der Bushaltestelle Hřensko, nábřeží, beginnt. Auf dem rot markierten Weg ab Hřensko beginnt an der Kreuzung Tři prameny ein etwa 2 km langer Anstieg. Der Lehrpfad „Okolím Hřenska“ beginnt in der Gemeinde Hřensko und erläutert anhand von Informationstafeln die Wälder, Pflanzen und Sandsteine des Gebiets Labské pískovce.

Kultur und Geschichte

Die barocke Kirche des heiligen Johannes von Nepomuk in Hřensko wurde 1786–1787 erbaut; vor ihr steht eine Statue ihres Patrons aus dem Jahr 1756. In der Umgebung von Hřensko befindet sich bei der Pravčická brána das historische Schlösschen Sokolí hnízdo, das heute als Restaurant und Museum dient.

Anreise und Verbindungen

Vom Bahnhof Schöna auf dem gegenüberliegenden Elbufer gelangt man mit der Fähre nach Hřensko. Die Fähre F1 Schöna–Hřensko befördert Personen und Fahrräder, ist in das Verkehrssystem des Ústecký kraj integriert und unterliegt dem einheitlichen DÚK-Tarif.

Die Buslinien 434 und 438 verbinden Děčín mit Hřensko und führen weiter zur Pravčická brána sowie nach Mezní Louka. Die Anfahrt von Děčín nach Hřensko bietet eine eindrucksvolle Szenerie mit einem großen Canyon aus Sandsteinfelsen und der Elbe.

Weitere Ortsseiten

Weitere Ortsseiten im Verzeichnis: Dolní Habartice, Rybniště, Františkov Nad Ploučnicí, Alt Ehrenberg, Velký Šenov, Růžová, Rynartice, Arnoltice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Děčín.

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