Lubno: Hotels und Unterkünfte
In Lubno treffen mehrere klar benannte Orts- und Geschichtsspuren aufeinander: eine verschwundene Festung, Erinnerungsorte an den Krieg von 1866, markierte Wege und das Schloss Hrádek u Nechanic.
Kultur
Das Schloss Hrádek u Nechanic wurde zwischen 1839 und 1857 im Stil der romantischen Windsor-Gotik erbaut und entstand als Repräsentationssitz des Adelsgeschlechts Harrach. Zum Schloss gehört ein weitläufiger englischer Landschaftspark, der zum Spazierengehen einlädt. Direkt im Schlossgebäude befindet sich nahe der Kapelle St. Anna das Café Anny z Harrachu. In der Saison gibt es dort Sitzplätze im Innen- und Außenbereich; Kartenzahlung ist möglich.
Im Schloss stehen Besuchern mehrere Rundgänge offen. Dabei wird das Leben des Adels in Repräsentationssälen, privaten Appartements und Gästezimmern vorgestellt.
Geschichte
In der Frühzeit von Lubno stand dort eine Festung. Ihr heute verschwundenes Burgstellenareal lag am nordöstlichen Rand des Dorfes an der Bystřice, bevor der Bach reguliert wurde. Im Bereich der früheren Festungsstelle wurden in jüngerer Zeit tief im Boden liegende Eichenpfähle sowie mittelalterliche Keramik gefunden, die grob in das 14. und 15. Jahrhundert eingeordnet wird.
Die Lokalität Vyšehrad liegt am gegenüberliegenden Nordufer der Bystřice und wird mit der früheren Festung von Lubno in Verbindung gebracht; heute handelt es sich dort um Wiesen ohne erkennbare Geländespuren. Vor 1913 fanden die Archäologen J. L. Píč und L. Domečka an der Lokalität Vyšehrad Scherben einer alten Siedlung. Diese Siedlung wird als untergegangene frühslawische Siedlung oder als ursprüngliche Lage beziehungsweise als Teil von Lubno gedeutet.
Vor der ehemaligen Gaststätte Andrlova hospoda steht in Lubno eine denkmalgeschützte barocke Sandsteinstatue des heiligen Johannes des Täufers mit einem Lamm. Daneben befindet sich ein etwas älterer gemauerter Brunnen. Im Zentrum von Lubno steht außerdem ein Denkmal für die Opfer der Schlacht von 1866. An der Kurve in Richtung Dolní Přím steht ein steinerner Glockenturm mit einem Kreuzigungsdenkmal.
Wege
Der rot markierte Wanderweg führt über Hrádek und den Jehlický vech bis an den Rand von Lubno und weiter nach Nechanice. In Nechanice endet er bei den Štrossovy sady, wo sich Gräber aus dem Krieg von 1866 befinden. Im Zuge der 2009 rekonstruierten Straße zwischen Lubno und Nechanice entstand ein eigener Weg für Fußgänger und Radfahrer.
Landschaft
Die Landschaft im Nechanicko ist überwiegend flach und stellenweise leicht hügelig und eignet sich für den Erholungsradverkehr.
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