Máslojedy: Wanderwege und Spuren von 1866
Máslojedy ist Teil der Mikroregion obcí památkové zóny 1866. Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1241; damals gehörte Máslojedy den preußischen Kreuzherren.
Natur
Für die Planung lassen sich eine markierte Wanderroute und zwei Lehrpfade nach ihrem jeweiligen Wegcharakter unterscheiden. Die markierte Wanderroute 115 führt vom Bahnhof Všestary über Svíb und Máslojedy zum Bahnhof Hořiněves. Der Lehrpfad Josefov–Smiřice–Chlum 1866 führt über Josefov, Smiřice, Hořiněves, Máslojedy und Chlum. Der Lehrpfad Les Svíb führt Besucher in den Wald Svíb und in die Umgebung der Gemeinden Čistěves und Máslojedy, wo sich 1866 der blutigste Teil des preußisch-österreichischen Krieges ereignete.
Die unterschiedlichen Ortsnamen und Landschaftsbezüge helfen, die drei Angebote getrennt zu betrachten. Bei der eigenen Planung können Sie die Wege nach ihren Orientierungspunkten ordnen: Bahnhöfe markieren einen Verlauf, Ortsnamen machen mehrere Stationen sichtbar, und der Waldbezug setzt einen eigenen Landschaftsakzent. Die Auswahl zwischen den Wegen bleibt damit an den konkreten Schwerpunkten des Tages ausgerichtet.
Die Route 115 lässt sich dabei über ihre beiden Bahnhöfe als durchgehender Verlauf lesen, während die beiden Lehrpfade andere Anker setzen: Josefov–Smiřice–Chlum 1866 verbindet mehrere Orte, Les Svíb konzentriert sich auf Wald und Gemeindeumfeld. Damit unterscheiden sich die Wege nicht nur im Namen, sondern auch in der Art ihrer räumlichen Orientierung.
Geografische Einordnung
Der Hügel Svíb liegt in der näheren Umgebung von Máslojedy. Ebenfalls in der näheren Umgebung liegen der Hügel „Hoříněveské lípy [Hořiněves]“ und der Hügel „(V Pustých) [Račice nad Trotinou]“. Im weiteren regionalen Umfeld liegt die Kirche Svatý Jiří. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld liegt der Berg Maxinec (MLázovický chlum).
Für die Reiseplanung lässt sich die Auswahl nach dem gewünschten Landschaftsbezug ordnen: Die genannten Orte stehen für unterschiedliche räumliche Reichweiten, die Sie getrennt voneinander betrachten können.
Wenn Sie für Máslojedy ein Hotel vergleichen, können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Für die Reiseplanung bleiben Unterkunftsfragen und die beschriebenen Landschafts- sowie Geschichtsthemen dabei getrennte Entscheidungen.
Weitere Orte
Geschichte
Das Denkmal IR 47 + FJB 20 steht an der Ostseite des Svíb, etwa 100 Meter unterhalb des Zugangswegs. Es ist eine Pyramide aus Muschelkalk auf einem Sockel und trägt Inschriften in tschechischer und deutscher Sprache.
Am westlichen Rand von Máslojedy trägt der Špriňarův statek an beiden Giebeln Spuren von Kanonenkugeln aus der Schlacht vom 3. Juli 1866. Auf dem Feld zwischen dem Špriňarův statek und dem Wald Svíb befand sich während der Schlacht das Hauptquartier des österreichischen 4. Armeekorps.
Der Militärfriedhof von Máslojedy liegt im nordwestlichen Teil der Gemeinde an der Straße in Richtung Hořiněves. Am Militärfriedhof befindet sich eine Informationstafel zum Lehrpfad Josefov–Smiřice–Chlum 1866.
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