Běchary: Hotels und Unterkünfte
Běchary und ihr Umfeld sind seit der Jungsteinzeit intensiv besiedelt. Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung von Běchary steht mit einem Urbar des Prager Bistums in Verbindung; nach einer späteren Analyse wird dessen Entstehung auf die Jahre 1283 bis 1284 datiert. Auch bronzene Schläfenringe aus dem Massengrab von Běchary verweisen auf eine ältere Vergangenheit: Sie datieren das Grab in das 9. Jahrhundert.
File:Road between Běchárky and Běchary.jpg
Foto: Pavel Hrdlička (Czech Wikipedia user Packa ) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kultur und Geschichte
Im Zentrum von Běchary an der Straße nach Kopidlno steht die Kirche St. Adalbert, die von einem Friedhof umgeben ist. Der ursprünglich gotische Bau entstand vermutlich im 14. Jahrhundert und wurde nach einem Brand im Jahr 1692 im Jahr 1708 barock umgebaut. St. Adalbert ist ein einschiffiger rechteckiger Bau mit polygonal geschlossenem Presbyterium und einem dreigeschossigen prismatischen Turm.
Auf dem Dorfplatz von Běchary steht in einem begrünten Park die Statue des heiligen Wenzel. Die Sandsteinstatue wurde 1883 von der Gemeinde in Auftrag gegeben und vom Bildhauer Antoním Myslivec aus Hořice geschaffen. In demselben Park befindet sich nahe der Wenzelsstatue ein steinerner Pfeiler mit der Statue des heiligen Franziskus von Assisi. Sie besteht aus hellem, weichem Sandstein; auf ihrem Sockel ist die Jahreszahl 1775 angebracht.
Unterhalb der Kirche steht in einem kleinen Park das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Es wurde am 18. Mai 1922 feierlich enthüllt. Die Aufführungen der Laienspielgruppe von Běchary behandeln historische Persönlichkeiten aus Běchary, Kopidlno und der näheren Umgebung. Außerdem pflegt der Verein Běcharáci die Tradition des Faschingsumzugs in Běchary.
Landschaft und Natur
Der Bach Stříble fließt durch Běchary und ist ein linker Nebenfluss der Mrlina. Der Ort liegt an der Grenze der geomorphologischen Einheiten Jičínská pahorkatina, Středolabská tabule und Východolabská tabule.
Der Rybník Kojetín ist ein 12,1458 Hektar großes Naturdenkmal und ein bedeutendes ornithologisches Gebiet. Zugvögel finden dort geeignete Bedingungen zum regelmäßigen Zwischenstopp und zur Brut. Außerdem leben im Rybník Kojetín seltene Amphibienarten und Fischotter.
Ortsbezug und Verkehr
Běchary verfügen über eine Bushaltestelle des Verkehrssystems IREDO in der Tarifzone 561.
Ergänzend können Sie die Ortsseiten von Kbelnice, Brdy, Jitschin, Mladejov V Cechach, Zámezí, Třtěnice und Prachov aufrufen.
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