Kněžnice: Hotels und Unterkünfte
Das Katastergebiet von Kněžnice erstreckt sich in das Landschaftsschutzgebiet Český ráj. Nördlich von Kněžnice erstreckt sich das Naturdenkmal Cidlinský hřeben.
Natur
Cidlinský hřeben ist eine bedeutende geologische Lokalität im UNESCO-Geopark Český ráj. Zugleich handelt es sich um einen geschützten Waldkomplex mit bedeutendem Kräuterunterwuchs und dem größten Vorkommen der Waldameise im Gebiet Podkrkonoší.
Die geologische Lokalität Kozlov ist von der Straße aus über einen begehbaren touristischen Weg erreichbar. An der Lokalität lassen sich drei Lavaströme beobachten. Hohlräume in ihnen enthalten Chalcedon, Achate und insbesondere Quarzgeoden sowie farbige Quarzvarietäten, wobei Amethyst überwiegt.
Wandern
Kněžnice ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen. Von Kněžnice aus bietet sich in westlicher Richtung ein weiter Blick über große Teile des Český ráj mit der Burg Trosky als markantem Wahrzeichen.
Geschichte und Kultur
Die erste schriftliche Erwähnung von Kněžnice stammt aus dem Jahr 1376 und steht im Gerichtsbuch der Stadt Jičín.
Zu den Denkmälern von lokaler Bedeutung in Kněžnice gehört die Statue der Jungfrau Maria. Ebenfalls dazu gehören die Bildstöcke „Boží Muka“.
Das Krucifix auf einem Podest in Kněžnice ist eine wertvolle frühklassizistische steinbildhauerische Arbeit aus dem Jahr 1801 eines nicht signierenden örtlichen Steinmetzen. Es steht an der Durchgangsstraße in Kněžnice, nahe dem Gemeindeamt.
Die ländliche Hofanlage in Kněžnice Nr. 66 ist eine große landwirtschaftliche Hofanlage mit einem dreiseitigen Innenhof. Sie wurde im späten 19. Jahrhundert stark umgebaut und veranschaulicht eine Form der Entwicklung landwirtschaftlicher Hofanlagen nach der Aufhebung der Robot.
Weitere Ortsseiten: Sekeřice, Prachov, Kyje, Stara Paka, Ohařice, Holín, Sobčice, Podulsi.
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