Tyniste Nad Orlici: Hotels und Unterkünfte
Týniště nad Orlicí ist von Kiefernwäldern umgeben und wird häufig als „Město v lesích“ bezeichnet. Der Lehrpfad Město v lesích hat 20 Stationen; an bedeutenden Orten entlang der Strecke befinden sich QR-Codes, über die Informationen auf der Website abgerufen werden.
Wege und Rundgänge
Die Route Město v lesích gilt als elf Kilometer langer Spaziergang mit einer Dauer von drei Stunden und 22 Metern Höhenunterschied. Sie ist für Radfahrer und Kinderwagen geeignet und verläuft auf leichtem, ebenem Asphaltgelände.
Der Lehrpfad „Městská naučná stezka“ entstand 2014 und verbindet interessante Orte im Zentrum von Týniště nad Orlicí und in seiner unmittelbaren Umgebung.
Kultur und Geschichte
Die Vodárenská věž wurde von 1925 bis 1928 einschließlich der städtischen Wasserleitung und der Anbringung von Uhren errichtet. Sie dient als saisonales Museum und Galerie; ihr Inneres ist für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen im kleinen Rahmen hergerichtet. Die Aussichtsplattform bietet einen Blick über die Umgebung, bei guter Sicht sind Berggipfel am Horizont zu sehen.
Die erste schriftliche Erwähnung der Kirche Kostel sv. Mikuláše stammt aus dem Jahr 1361. In den Jahren 1842 und 1843 wurde sie annähernd in ihre heutige Form umgebaut, bevor ihr Turm 1940 um ein Stockwerk erhöht wurde.
Die Galerie Jaroslava Dostála wurde am 13. November 2013 eröffnet und beherbergt mehr als 200 Gemälde des örtlichen Malers Jaroslav Dostál sowie weiterer regionaler Künstler des 20. Jahrhunderts. Ein Besuch ist nach vorheriger Vereinbarung möglich.
Das Virtuální muzeum präsentiert die Geschichte von Týniště nad Orlicí anhand ausgeliehener Gegenstände, Fotografien, Ansichtskarten und eigener Sammlungstätigkeit. Im 19. Jahrhundert wurde Týniště nad Orlicí zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt: Die Verbindungen von Prag nach Hanušovice wurden 1874 erbaut, die Strecke von Choceň nach Meziměstí 1875.
Landschaft und Natur
U Glorietu ist ein geschützter Wald aus Kiefern und Eichen und überschneidet sich mit einem europäischen Schutzgebiet zum Schutz des Eremiten. Die Týnišťská borovice ist ein genetisch unterscheidbarer lokaler Typ der Waldkiefer.
Das Gebiet Týnišťské Poorličí umfasst das gesamte Areal ehemaliger Wildgehege zwischen Třebechovice pod Orebem und Týniště nad Orlicí. Es ist durch Mischwälder, Teiche und alte Eichenpflanzungen an Dämmen und entlang von Wegen geprägt. Das Vorkommen des Eremiten Osmoderma eremita ist insbesondere an jahrhundertealte hohle Eichen gebunden.
U Houkvice schützt seltene Sumpfvegetation auf den kiesig-sandigen Terrassen des Podorlicko. Ebenfalls geschützt ist dort die Wasservegetation eines Systems oligomesotropher Teiche. Zum Schutzgebiet gehören außerdem alte Eichen mit einer regional besonders großen Zahl reliktischer und bioindikativ bedeutender baumbewohnender Insektenarten.
Der Kemp Písák bietet natürliches Baden in der Wasserfläche eines natürlichen Sandsees.
Weitere Orte
Rampuse, Jahodov, Trnov, Sedlonov, Bystré, České Meziříčí, Voděrady, Licno
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