Bílčice: Hotels und Unterkünfte
Bílčice liegt als mittelgroße Landwirtschaftsgemeinde am rechten Ufer der Moravice.
Geschichte und Kulturdenkmäler
Bílčice wurde erstmals 1410 erwähnt, als Petr z Kravař und Plumlova den Ort der Stadt Dvorce übertrug. Spätestens 1569 bestand in Bílčice nachweislich ein evangelisches Pfarrhaus. In den 1470er Jahren plünderten ungarische Truppen unter König Matthias Corvinus Bílčice während der böhmisch-ungarischen Kriege.
Die Kirche St. Margareta mit der Einfriedungsmauer des Friedhofs in Bílčice ist seit dem 3. Mai 1958 als unbewegliches Kulturdenkmal geschützt. Die Burgruine Šternek in Bílčice ist als bedeutende archäologische Fundstätte ausgewiesen. Die Burg Šternek wurde erstmals 1397 erwähnt und war 1480 bereits aufgegeben.
Radwege
Die Radroute 6152 endet in Bílčice; sie beginnt in Dětřichov nad Bystřicí und führt über Panské Louky. Die Radroute 6142 verbindet Slezská Harta mit Štěrkovec und führt über Bílčice, Roudno, Nová Pláň, Valšov und Břidličná. Diese Radroute ist 41,5 Kilometer lang und verläuft in Höhen zwischen 490 und 860 Metern über dem Meeresspiegel.
Die 43,9 Kilometer lange Radroute „Around the Slezská Harta dam“ führt über Bílčice sowie Leskovec nad Moravicí, Roudno, Nová Pláň, Valšov und Mezina. Die Route ist als schwierig eingestuft und verläuft über Asphalt- und Schotteroberflächen.
Öffentliche Verbindung
Eine öffentliche Buslinie verbindet Bruntál, Razová, Bílčice und Moravský Beroun; der Fahrplan gilt vom 14. Dezember 2025 bis zum 12. Dezember 2026.
Weitere Ortsseiten: Třemešná, Bridlicna, Brauntal, Jiříkov, Liptaň, Město Albrechtice, Nové Heřminovy, Ludvíkov
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