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Malá Štáhle: Hotels und Unterkünfte

Malá Štáhle lässt sich aus drei Blickwinkeln lesen: über ihre Kulturgeschichte, den Naturraum an der Moravice und Wege durch die hügelige Landschaft.

File:Malá Štáhle, educational trail, plaque 07.jpg File:Malá Štáhle, educational trail, plaque 07.jpg Foto: MOs810 via Wikimedia Commons, CC BY 4.0
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Kultur und Geschichte

Die Kapelle von Malá Štáhle ist dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. In ihr ist eine seltene Glasmalerei mit einem Kreuzweg erhalten; errichtet wurde sie 1759.

Malá Štáhle wurde um 1540 von Josef Pňovský auf Sovinec gegründet. Zur Ortsgeschichte gehört auch Wallhübel: Es befand sich etwa einen halben Kilometer von der heutigen Malá Štáhle entfernt am linken Ufer der Moravice. Wallhübel ist nicht ausgeschildert und im Gelände schwer zu erkennen. Die Anlage könnte als Verteidigungsanlage zur Bewachung einer Furt über die Moravice gedient haben, die an einer vermuteten historischen Route zwischen Schlesien und Mähren lag.

Landschaft

Im Ortsbild zeugen Halden aus Schieferbruchstücken von den zahlreichen ehemaligen Schieferbrüchen. Die Aue der mäandrierenden Moravice umfasst auch das Katastergebiet von Malá Štáhle und ist Brut- und Rückzugsgebiet für Vögel an einer wichtigen mitteleuropäischen Zugroute.

Unterwegs

Der Lehrpfad zu den Spuren des Schieferbergbaus bei Malá Štáhle vermittelt die Geschichte und die Überreste des örtlichen Schieferabbaus. Davon getrennt führt eine Strecke durch hügeliges Gelände und bietet schöne Ausblicke bis oberhalb von Dolní Moravice. In der Umgebung von Velká Stáhle gibt es eine neu angelegte Inlinebahn mit einem gemeinsamen Weg für Radfahrer und Fußgänger.

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